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Teilprojekt: Betriebsmanagement - BS Pfarrkirchen - Dr. Michael Zauner

September 2000 - Seite als Word- bzw. PDF- Dokument

 

NEWS: Agrarförderung und Strukturentwicklung

 

1.     Antragsstop für Investitionsförderung aufgehoben:

Ab sofort können wieder Anträge auf Einzelbetriebliche Investitionsförderung gestellt werden- Vor-Ort-Infos bei den Ämtern für Landwirtschaft

1.1   Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP): mind. 20.0000 DM bis 1,5 Mio förderfähiges Investitionsvolumen; für die ersten beiden betriebsnotwendigen Arbeitskräfte jew. bis zu 400000DM zinsverbilligtes Darlehen(bis zu 3,5 % reduziert, 20 Jahre bei Baumaßnahmen, 10 Jahre Verbilligung bei Maschinen der Innenwirtschaft).

Berufliche Qualifikation: Abschlussprüfung in einem Agrarberuf und landw. Fachschule oder gleichwertige Ausbildung. Zwei Buchführungsabschlüsse zur Antragsstellung, 10 Jahre Anlagenbuchführung

1.2   Agrarkreditprogramm(AKP): mind.50000 DM bis 200000 DM

förderfähiges Investitionsvolumen; zinsverbilligtes Darlehen bis max 180000 DM(bis 3,5 % Verbilligung,10 Jahre bei Baumaßnahmen, 5 Jahre bei Maschinen der Innenwirtschaft); Maschinen der Innenwirtschaft nur bis 50 % förderfähig. Berufliche Qualifikation: Abschlussprüfung in einem Agrarberuf oder landw. Fachschule oder mind. 3 StaBil-Seminare.

1.3   Junglandwirteförderung: nur in Zusammenhang mit AKP oder AFP mit

einem förderfähigen Investitionsvolumen von mind.100000 DM; zusätzlich 0,5 % höhere Zinsverbilligung. Berufliche Qualifikation : Abschlussprüfung in einem Agrarberuf und landw. Fachschule. Hofübernahme in den letzten 5 Jahren und jünger als 40 Jahre bei Antragsstellung.

2.     Milchgarantiemengenregelung: Erster Börsentermin

Kauf- und Verkaufsinteressenten können die Formulare am AFL oder beim Bayer.- Bauernverband erhalten. Verkäufer sollten rechtzeitig Unterlagen am AFL vorlegen wegen Prüfung von Verpächteransprüchen.

Einreichungsfrist der Formulare bei der LfE = 29.09.00(Ausschlußfrist)

3.     Stilllegungsauflagen: Pflege ist vorgeschrieben, wobei auch nachbarliche

Belange zu berücksichtigen sind.

4.     AB-Tausch: Ausgleichsberechtigte Flächen (AB) können innerhalb des

Betriebes getauscht werden (nur bei Beantragung der Grünlandprämie). Sie bedarf einer Genehmigung beim AFL bis 01.12.00. Im Rahmen der Fruchtfolge ist ein jährlicher Tausch nicht möglich.

5.     Schlacht- und Sonderprämie für männliche Rinder: für alle ab 01.01.2000 Geschlachteten Rinder. Für Bullen/Ochsen können sowohl die Bullen- ,aber auch die Schlachtprämie mit einem Formular beantragt werden(spätestens 6 Monate nach der Schlachtung).Wichtig ist die ständige Aktualisierung des Bestandsverzeichnisses. Die bisherige großzügige Auslegung des Begriffes „Futterfläche“ wird wohl nicht mehr beibehalten.

6.     Kulap: Neuantrag ab Mitte Oktober 2000 wieder möglich. Auch bei der    

Mulchsaatförderung ist ein eigener Antrag nötig. Förderung künftig auch bei einem GV-Besatz von über 2 GV/ha. Die Laufzeit ist 5 Jahre, wobei jedes Jahr Mulchsaat ausgebracht werden muß.

7.     Gasölverbilligung: Lohnunternehmer erhalten heuer keine Verbilligung

mehr, sie müssen aber den Landwirten eine Bescheinigung über den Dieselverbrauch ausstellen. Der Landwirt kann dann diese verbrauchte Menge an Gasöl bis zu seinem Richtwert beantragen. Formulare beim MR oder AFL.

8.     Nachwachsende Rohstoffe: alle Rapsproduzenten sollten umgehend noch ausstehende Liefer- und Wiegescheine beim AFL abgeben.

 

ALLGEMEINER TIPP: machen Sie sich über die OPTIMALE PRÄMIENGESTALTUNG Gedanken: Beratungstermine rechtzeitig vereinbaren!

 

 

Copyright ; © 22.9.00   Dr. ZAUNER