Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF)

53170  Bonn

Richtlinien
für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)

- mit ergänzendem BMBF-Vordruck 0335 zur Vorhabenbeschreibung -

A. Allgemeines und Fördervoraussetzungen

Das BMBF kann Zuwendungen gewähren zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorha­ben und sonstigen Vorhaben in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, wenn der Bund an deren Durchführung ein erhebliches Interesse hat, das ohne die Zuwendung nicht oder nicht in dem notwendi­gen Umfang befriedigt werden kann. Die Vorhaben müssen grundsätzlich in Deutschland durchgeführt und verwertet werden. In der Regel wird das BMBF das Bundesinteresse in Form von Förderprogrammen beschreiben und bekanntgeben.

Die Vorhaben müssen thematisch, zeitlich und finanziell abgrenzbar sein; sie dürfen noch nicht begonnen worden sein. Der Empfänger einer Zuwendung muß in der Lage sein, die zweckentsprechende Verwen­dung der Mittel nachzuweisen.

Eine Zuwendung wird grundsätzlich zur Teilfinanzierung eines Vorhabens gewährt. Eine Zuwendung zur Vollfinanzierung wird nur ausnahmsweise bewilligt, wenn der Antragsteller an der Durchführung des Vor­habens kein oder nur ein geringes wirtschaftliches und/oder nur ideelles Interesse hat, das gegenüber dem Bundesinteresse nicht ins Gewicht fällt, oder wenn das Vorhaben nur bei Übernahme sämtlicher zu­wendungsfähiger Ausgaben durch den Bund durchgeführt werden kann.

Die Verwendung der Bundesmittel und der Nachweis ihrer zweckentsprechenden Verwendung werden im Zuwendungsbescheid und den ihm beigefügten allgemeinen und besonderen Nebenbestimmungen des BMBF geregelt.

Für eine evtl. Umrechnung der in den Nebenbestimmungen festgelegten DM-Beträge in Euro gilt der amtliche Umrechungskurs.

Der Antrag muß die zur Beurteilung der Angemessenheit und Notwendigkeit der Zuwendung erforderli­chen Angaben enthalten. Er bildet die Grundlage für die Entscheidung, ob und unter welchen Bedingun­gen und Auflagen eine Zuwendung gewährt werden kann.

Bestandteil des Antrags ist eine Vorhabenbeschreibung mit einem Verwertungsplan. Die dem Zuwen­dungsbescheid zugrundeliegenden besonderen Nebenbestimmungen legen fest, daß der Verwertungs­plan später fortzuschreiben ist. Dieser ist nach Vorhabenende Grundlage für die Beurteilung, ob der Zu­wendungsempfänger die ihm obliegende Ausübungs- bzw. Verwertungspflicht erfüllt.

Bei einem geplanten Verbundprojekt (gemeinsames Vorhaben mit Dritten als Partner, soweit nicht Lei­stungsaustausch im Auftragsverhältnis) ist die Zusammenarbeit durch eine Kooperationsvereinbarung festzulegen, die Regelungen zur Benutzung und Verwertung von Wissen und Ergebnissen unter den Ver­bundpartnern nach bestimmten Grundsätzen enthalten soll. Die Verbundpartner haben hierbei höherran­giges Recht, insbesondere EU-Wettbewerbsrecht, originär zu beachten. Eine Kooperationsvereinbarung ist dem BMBF oder dem von ihm beauftragten Projektträger nur auf ausdrücklichen Wunsch vorzulegen. Geförderte Kooperationspartner werden aber durch den Zuwendungsbescheid zum Abschluß der Koope­rationsvereinbarung verpflichtet. Vor der Förderentscheidung muß bereits eine grundsätzliche Überein­kunft der Verbundpartner durch mindestens folgende Informationen über das Verbundprojekt insgesamt nachgewiesen werden:

-    Kooperationspartner,

-    Ausgaben/Kosten und beantragtes Fördervolumen,

-    Laufzeit,

-    Arbeitsplan,

-    Verwertungsplan und bestehende Schutzrechte,

-    Projektleitung (Koordinierung).

Einzelheiten sind mit dem BMBF oder dem von ihm beauftragten Projektträger abzustimmen.

Ein Rechtsanspruch auf eine Zuwendung besteht nicht.

Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts ("öffentliche Antragsteller") übersenden den Antrag auf dem Dienstweg und eine Kopie unmittelbar dem BMBF bzw. seinem Projektträger.

B. Ausfüllen des Antrags

Für den Antrag ist der BMBF-Vordruck AZA (Zuwendung auf Ausgabenbasis) zu verwenden und beim BMBF oder seinem Projektträger - geheftet - einzureichen.

Der Antrag dient auch als Erfassungsunterlage für die Datenverarbeitung. Hierzu ist erforderlich, daß

-   der maximale Zeichenvorrat je Feld nicht überschritten und der Vordruck mit Maschinenschrift (Nor­malschrift) ausgefüllt wird,

-   die Feldbegrenzungen nicht überschritten werden.

Es sind nur die weißen Felder des Antrags auszufüllen.

Falls für das Vorhaben bereits eine Zuwendung gewährt wurde, ist zwischen einer Anschlußzuwendung und einer Aufstockung zu unterscheiden.

Anschlußzuwendungen begründen ein neues Zuwendungsverhältnis und lassen die vorangegangene Zuwendung einschließlich eventueller Aufstockungen unberührt. Ihre Laufzeit beginnt als neue Zuwen­dung in der Regel erst nach Ablauf des Bewilligungszeitraums der Erstzuwendung (einschl. Aufstockun­gen). Der „Anschluß“ knüpft einen thematischen, nicht aber einen haushaltsrechtlichen Zusammenhang mit der vorangegangenen Zuwendung.

Aufstockungen sind grundsätzlich alle den Zuwendungsempfänger begünstigenden Änderungen wäh­rend des Bewilligungszeitraums der Zuwendung. Sie können z.B. Thema, Bewilligungszeitraum, Betrag, Arbeitsprogramm der Zuwendung betreffen, dürfen jedoch den Kern der Aufgabenstellung, Finanzie­rungsart, Förderquote oder grundlegende Nebenbestimmungen nicht verändern, da andernfalls das be­stehende Zuwendungsverhältnis beendet werden müßte und die Förderung nur durch die Begründung eines neuen Zuwendungsverhältnisses fortgesetzt werden könnte. Ein kompletter formgebundener Auf­stockungsantrag ist nur erforderlich, wenn der Zuwendungsbetrag aufgestockt werden soll.

Bei Aufstockungen ist nur der zusätzlich benötigte Betrag zu veranschlagen (vgl. aber unter AZA 4).

 

AZA 1

0100                 Das Thema soll das Vorhaben möglichst allgemeinverständlich kennzeichnen; es wird regelmäßig nach Bewilligung vom BMBF veröffentlicht.

 

0110                 Die Namensangabe muß mit der rechtsverbindlichen Bezeichnung übereinstimmen.
Im Hochschulbereich ist zu berücksichtigen, daß Antragsteller stets die Hochschule (nicht ein Institut oder ein Wissenschaftler) ist; Instituten fehlt die Rechtsfähigkeit.

AZA 2

0210                 Ausführende Stelle ist die zuständige Stelle des Antragstellers, z.B. Physikalisches Insti­tut der Universität Heidelberg (= ausführende Stelle), Universität Heidelberg (= Antragsteller).

 

0340 bis 0343    Diese Angaben sind erforderlich, um eventuelle Rechte Dritter an dem Vorhaben zu ver­deutlichen.

 

0361 bis 0363    Hier ist nur ein Girokonto (falls vorhanden, das Girokonto bei einer Landeszentralbank) anzugeben.

 

0365                 Eine für die interne Erfassung der Zuwendung eingerichtete Verbuchungsstelle soll mög­lichst während der Laufzeit des Vorhabens nicht geändert werden. Änderungen sind mit­zuteilen. Bei Hochschulen ist unbedingt die Verbuchungsstelle der mittelempfangenden Kasse anzugeben. Die Angaben dürfen 17 Zeichen nicht überschreiten.

AZA 3

0610 ff.              1  Zusammenarbeit ohne gesellschaftlichen Zusammenschluß.

Die Form der Zusammenarbeit ist nicht so eng, daß ein Zusammenschluß der einzelnen Partner zu einer BGB-Gesellschaft (Arbeitsgemeinschaft, Konsortium) erforderlich ist (z.B. Verbundforschung). Die Vorhaben der Partner werden - wie im Normalfall der Ein­zelzuwendung - getrennt finanziert. Die Partner sind jedoch verpflichtet, sich untereinan­der fachlich und terminlich abzustimmen. Als Zusammenarbeit in diesem Sinne gilt nicht die Vergabe von Aufträgen an Dritte.

2  Arbeitsgemeinschaft (BGB-Gesellschaft).

Bei Zusammenarbeit mit gesellschaftlicher Bindung der einzelnen Partner zueinander kann ausnahmsweise diese Arbeitsgemeinschaft (in der Regel BGB-Gesellschaft) An­tragsteller sein.

Einzelheiten sind vor der Antragstellung mit dem BMBF zu klären. Mit dem Antrag sind Vertragstexte als unterschriftsreifer Entwurf vorzulegen. Falls bereits Verträge bestehen, sind diese beizufügen.

 

0661 bis 0673    Ist beabsichtigt, FE-Arbeiten im Rahmen von Einzelanträgen von mehr als 200 TDM bei Dritten durchführen zu lassen, sind Name und Sitz der Auftragnehmer und die Vergütung anzugeben. Bei mehr als drei Auftragnehmern sind die Angaben auf besonderem Blatt zu ergänzen. Wegen der Vorlage von Finanzierungsplänen/Vorkalkulationen vgl. AZA 4 Pos. 0835.

Bei Aufstockungen sind nur die zusätzlichen FE-Aufträge anzugeben.

 

0711                 Bei Aufstockungen ist der kumulierte Gesamtbetrag der bisher zu diesem Vorhaben be­willigten Mittel einzutragen.

 

AZA 4               Finanzierungsplan

Die zur Durchführung des Vorhabens notwendigen Ausgaben sind unter Berücksichti­gung der zur Verfügung stehenden Daten, Kenntnisse und Erfahrungen sorgfältig zu er­mitteln. Einzelne Ausgabearten wurden zusammengefaßt. Dem Antrag sind schlüssige und vollständige Erläuterungen zum Finanzierungsplan beizufügen, insbesondere zu Berechnungsgrundlagen und Mengenansätzen.

Bei mehrjähriger Laufzeit des Vorhabens sind neben dem Finanzierungsplan für den gesamten Zeitraum (Gesamtfinanzierungsplan) getrennte Finanzierungspläne für die ein­zelnen Kalenderjahre nach Vordruck AZA 4 beizufügen. Bei Aufstockungen ist der zu­sätzliche Bedarf darzustellen; außerdem sind hierbei kumulierte Jahresfinanzierungs­pläne sowie ein kumulierter Gesamtfinanzierungsplan vorzulegen.

In den Finanzierungsplänen können grundsätzlich nur vorhabenbezogene Ausgaben angesetzt werden, die ab dem Zeitpunkt der Antragstellung verursacht werden (Eingang beim BMBF oder seinem Beauftragten).

 

Personalausgaben

0811 bis 0820    Antragsteller, deren Gesamtausgaben überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, dürfen die im Rahmen dieses Vorhabens Beschäftigten finanziell nicht besser­stellen als vergleichbare Bundesbedienstete, insbesondere auch in Fällen der Budge­tierung. Dies gilt auch hinsichtlich der veranschlagten Personalnebenausgaben. Höhere Vergütungen als nach dem BAT oder MTArb sowie sonstige über‑ und außertarifliche Lei­stungen dürfen nicht gewährt werden. Wissenschaftler erhalten in der Regel eine Vergü­tung nach BAT IIa.

Personalausgaben sind nicht zuwendungsfähig, soweit sie durch öffentliche Haushalte gedeckt sind. Werden ständige (auf Etatstellen des Zuwendungsempfängers geführte und bezahlte) Bedienstete bei dem Vorhaben, das mit der Zuwendung finanziert wird, einge­setzt, dürfen sie grundsätzlich nur mit Arbeiten betraut werden, die ihrer tariflichen Ein­gruppierung entsprechen. Wird einem ständigen Bediensteten ausnahmsweise eine hö­her zu bewertende Tätigkeit übertragen, die einen tariflichen Anspruch auf eine persönli­che Zulage begründet, so kann die Zulage zu Lasten der Zuwendung abgerechnet wer­den. Ist es ausnahmsweise erforderlich, für den im Vorhaben eingesetzten ständigen Bediensteten vorübergehend eine Ersatzkraft einzustellen, können diese Ausgaben zu Lasten der Zuwendung abgerechnet werden.

Ausgaben für Honorare an hauptberufliche Mitarbeiter des Antragstellers sind grundsätz­lich nicht zuwendungsfähig.

Die Ansätze für Personalausgaben sind wie folgt zu ermitteln:

   Sind die Mitarbeiter bekannt, so sind die voraussichtlich entstehenden Personalaus­gaben zu errechnen. Personalausgaben für tarifliche Übergangsgelder sind nur anteil­mäßig zuwendungsfähig im zeitlichen Verhältnis zwischen dem vorhabenbezogenen Mitarbeiter(innen)-Einsatz im Bewilligungszeitraum und der Bemessungsgrundlage des Übergangsgeldes. Beihilfen, Urlaubsgelder und personalbezogene Sachausgaben (z.B. Trennungsgelder, Umzugskostenvergütungen) sind nur zuwendungsfähig, soweit sie in­nerhalb des Bewilligungszeitraums ausgezahlt werden. In den Erläuterungen ist zu er­klären, daß die Ansätze personenbezogen ermittelt worden sind.

   Sind die Mitarbeiter noch nicht näher bekannt, dürfen höchstens die vom BMBF fest­gesetzten Personalausgabenansätze ausgewiesen werden. Auskunft über die jeweils höchstzulässigen Ansätze erteilt das zuständige Fachreferat oder sein Projektträger.

In den Erläuterungen zum Finanzierungsplan sind die Personalausgaben nach Vergü­tungs‑ bzw. Lohngruppen (BAT/MTArb), Beträgen und Beschäftigungsdauer aufzuschlüs­seln. Für Wissenschaftler, die höher als nach Vergütungsgruppe IIa vergütet werden, ist zusätzlich eine kurze Aufgabenbeschreibung beizufügen.

Soweit private Antragsteller den BAT/MTArb nicht anwenden, sind von ihnen die Wissen­schaftler mit ihren Gehältern in den Feldern 0811/0812 zu erfassen; gleiches gilt für son­stige Mitarbeiter (z.B. Ing.grad., Laboranten, Schreibkräfte), die in den Feldern 0816/0817 erfaßt werden. Für jeden Mitarbeiter sind in den Erläuterungen die Entgelte und die vor­gesehene Beschäftigungsdauer anzugeben.

 

0822                 Wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte von Hochschulen können eine Vergütung erhalten, wie sie an der jeweiligen Hochschule gezahlt wird. Im übrigen können Hilfskräfte entsprechend ihrer Tätigkeit nach den Vergütungsmerkmalen des BAT/MTArb eingestuft und vergütet werden. Geben sie bitte an, nach welchen Grundsätzen die Beschäftigungs­entgelte festgesetzt werden.

Bei Verträgen mit Honorarvergütung im Rahmen des Vorhabens darf in Anlehnung an § 3 des Gesetzes über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen ein Stunden­satz von 40 bis 70 DM veranschlagt werden. Für die Bemessung sind der Grad der erfor­derlichen Fachkenntnisse, die Schwierigkeit der Leistung, ein nicht anderweitig abzugel­tender Aufwand für die notwendige Benutzung technischer Einrichtungen und besondere Umstände, unter denen die Leistung zu erbringen ist, maßgebend. Im Ausnahmefall kann die Vergütung bis zu 50 v.H. überschritten werden, insbesondere wenn sich der Sachver­ständige eingehend mit der wissenschaftlichen Lehre auseinanderzusetzen hat. Die Höhe des Stundensatzes ist zu begründen. Grundsätzlich werden keine Honorare für den mit der Durchführung des Projekts betrauten Institutsleiter und sonstige ständige Bedienstete eines Antragstellers gewährt.

Ist die Zuwendung zur Verwendung bei einem rechtlich nichtselbständigen Teil (aus­führende Stelle Position AZA 2 - 0210) des Antragstellers bestimmt (z.B. Hochschulinsti­tut, Arbeitsstelle eines Verbandes), so sind die Arbeitsverträge durch den Zuwendungs­empfänger (z.B. Hochschule, rechtsfähiger Verband) abzuschließen. Für Verpflichtungen aus dem Arbeitsverhältnis, die über den Bewilligungszeitraum hinausgehen, werden keine Mittel bereitgestellt.

 

Sächliche Verwaltungsausgaben

Die Umsatzsteuer (USt) für in Rechnung gestellte Lieferungen und sonstige Leistungen Dritter, die nach § 15 Umsatzsteuergesetz (UStG) als Vorsteuer abziehbar ist, gehört nicht zu den zuwendungsfähigen Ausgaben (siehe auch zu AZA 6 Nr. 4).

Bei Lieferungen und sonstigen Leistungen Dritter sind nach Möglichkeit angebotene Skonti schon bei der Veranschlagung zu berücksichtigen.

 

0831                 Ausgaben für Gegenstände, die der Grundausstattung der Forschungsstelle zuzurechnen sind, sind nicht zuwendungsfähig.

 

0832                 Hier sind Mieten für Arbeitsräume bzw. für Geräte zu veranschlagen und zu erläutern.

 

0833                 Rechnerkosten sind zu erläutern nach Anzahl der Stunden (Minuten, Sekunden), Stun­densatz und Typ des Rechners.

Ausgaben für die Inanspruchnahme des Rechenzentrums der eigenen Hochschule sind grundsätzlich nicht zuwendungsfähig.

0835                 In den Erläuterungen ist anzugeben,

- welche Leistung in Auftrag gegeben werden soll,

- warum Sie die Leistung nicht selbst erbringen,

- wer mit der Erbringung der Leistung beauftragt werden soll,

- wie hoch die Vergütung ist.

FE-Verträge sind nur zulässig, wenn Teile des Vorhabens aus technischen oder wirt­schaftlichen Gründen von Dritten erbracht werden müssen. Übliche Beschaffungsaufträge (z.B. Beschaffung von Gegenständen, Verbrauchsmaterial) sind den einzelnen Positionen des Finanzierungsplans zuzuordnen. Bei FE-Auftragsvergaben an inländische Unterneh­men der gewerblichen Wirtschaft sind der "Mustervertrag (FE-Vertrag - ZE)" und die "All­gemeinen Bestimmungen für FE-Verträge der Zuwendungsempfänger des Bundesministe­riums für Bildung und Forschung (BEBF-ZE 98)" zugrunde zu legen. Diese Unterlagen können bei Bedarf angefordert werden. Bei FE-Verträgen mit sonstigen Dritten müssen die sich aus dem Zuwendungsbescheid im Verhältnis zum BMBF ergebenden Verpflich­tungen Bestandteil der FE-Verträge werden. Falls für FE-Verträge mit einer Vergütung von mehr als 200 TDM der Auftragnehmer nicht bereits im Antrag benannt werden kann, ist vor der Vergabe die schriftliche Zustimmung des BMBF einzuholen.

Ist die Vergabe von FE-Aufträgen an Dritte nicht zu Marktpreisen vorgesehen und überschreitet die Vergütung je Einzelauftrag 200 TDM (vgl. Nr. 1.1 BNBest-BMBF 98), sind für diese Teilleistungen unter Berücksichtigung der Grundsätze

-   der „Hinweise für Angebote auf Ausgabenbasis“ (BMBF-Vordruck 0087)
Finanzierungspläne (BMBF-Vordruck AAA 4) bzw.

-   des „Merkblatts für Aufträge auf Kostenbasis“ (BMBF-Vordruck 0068a)
Vorkalkulationen (BMBF-Vordruck AAK 4)

beizufügen. Dies gilt entsprechend, wenn die Zustimmung nachträglich eingeholt wird. Abweichend von den Grundsätzen gemäß Hinweisen bzw. Merkblatt sind angesetzte Personalausgaben/-kosten für Mitarbeiter(innen), die bereits durch öffentliche Haushalte grundfinanziert sind, nicht auszuschließen.

Aufträge ins Ausland außerhalb der EU dürfen nur erteilt werden, wenn sie im Gebiet der EU nicht oder nicht zu angemessenen Bedingungen vergeben werden können.

Einzelheiten sind vor der Antragstellung mit dem BMBF abzustimmen.

 

0838                 Hierunter fallen z.B. Verbrauchsmaterial im Labor (Chemikalien, Glaswaren), Rohmaterial zur Verarbeitung in Werkstätten u.a., sofern das Material für das Vorhaben benötigt wird. Ausgaben für Energieverbrauch (Strom, Gas, Wasser) können grundsätzlich als zuwen­dungsfähig anerkannt werden, wenn der Verbrauch mit Hilfe von Meßinstrumenten ermit­telt und verursachungsgerecht dem Vorhaben zugeordnet werden kann. Ausgaben für die Betriebsbereitschaft der Energie sind nicht zuwendungsfähig. Kosten für Wartung und Reparaturen sowie Versicherungsgebühren für Gegenstände, die nicht der Grundausstat­tung des Antragstellers zuzurechnen sind, sind nur in begründeten Ausnahmefällen zu­wendungsfähig.

 

0839                 Ausgaben für Geschäftsbedarf sind nur zuwendungsfähig, soweit dieser ausschließlich für das Vorhaben verwendet wird.

 

0840                 Ausgaben für den Kauf von Literatur sind nur zuwendungsfähig, wenn die Werke ständig für das Vorhaben benötigt werden.

 

0841                 Im Ausnahmefall können Post‑ und Fernmeldegebühren sowie Ausgaben für Druckarbei­ten (ggf. BMBF-Vordruck 0028 anfordern) als zuwendungsfähig anerkannt werden. Sie sind in den Erläuterungen zu begründen.

Notwendige Ausgaben für die Anmeldung eines Schutzrechtes (Patentanwalt und Patent­amt) zur Erfüllung des Zuwendungszwecks können als zuwendungsfähig anerkannt wer­den, soweit die Ausgaben nicht anderweitig öffentlich finanziert wurden bzw. werden.

Ausgaben für Wirtschaftsprüfer, Unvorhergesehenes oder Reserven sind nicht zuwen­dungsfähig.

 

0842                 Sofern Ausgaben für die Positionen 0838 bis 0841 nicht im einzelnen aufgeschlüsselt werden können, dürfen sie bis zu 10 % der Gesamtsumme der Personalausgaben (0824) pauschal bei 0842 veranschlagt und summarisch im Verwendungsnachweis ausgewiesen werden.

Durch staatliche Zuwendungen institutionell geförderte Einrichtungen (z.B. nicht die staatlichen Hochschulen) ohne vorhandene Kostenrechnung i.S. der LSP dürfen zur Deckung der mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Ausgaben für Infrastruk­turleistungen (sog. „Overheads“) einen pauschalen Zuschlag bis zu 10% der Gesamt­summe der für das Vorhaben angesetzten Personalausgaben veranschlagen und abrech­nen. Damit soll die vorhabenbezogene Inanspruchnahme der staatlich geförderten Infra­struktur abgegolten werden. Die Einrichtung hat aufgrund sachgerechter Ermittlung dar­zulegen, daß Infrastrukturausgaben den Umfang der angesetzten Pauschale nicht unter­schreiten.

 

0844 bis 0846    Bei Antragstellern, die überwiegend aus Zuwendungen der öffentlichen Hand finanziert werden, dürfen die im Rahmen dieses Vorhabens Beschäftigten bei den Reisekostenver­gütungen nicht bessergestellt werden als vergleichbare Bundesbedienstete.

In den Erläuterungen zum Finanzierungsplan ist anzugeben, welche Reisekostenbestim­mungen Sie anwenden.

Bei Dienstreisen/Inland sind in den Erläuterungen die beabsichtigte Anzahl und die vor­aussichtlichen Ausgaben pro Reise anzugeben.

Dienstreisen/Ausland sind nach Zweck, Zielort, Dauer, Anzahl und Ausgaben pro Reise schätzungsweise zu spezifizieren. Soweit Reisen in das außereuropäische Ausland im Antrag zunächst im einzelnen nicht aufgeführt und begründet werden können, muß recht­zeitig vor Antritt der Reise die Zustimmung des BMBF eingeholt werden, soweit das BMBF sich diese im Zuwendungsbescheid ausdrücklich vorbehält; andernfalls können sie nicht zu Lasten der Zuwendung abgerechnet werden.

Die Anforderung weitergehender Erläuterungen für Dienstreisen/Inland bzw. Ausland bleibt vorbehalten.

 

0850                 Gegenstände und andere Investitionen von mehr als 800 DM im Einzelfall

Hierunter fallen Ausgaben für

   Erwerb von beweglichen Sachen (Geräte und Maschinen usw.), bei denen der Ein­zel‑ oder Stückpreis die Wertgrenze von 800 DM übersteigt. Sammelbeschaffungen von Gebrauchsgegenständen des laufenden Bedarfs im Betrag von mehr als 800 DM stellen keine Investitionen dar, wenn der Stück‑ oder Einzelpreis unter 800 DM liegt; sie fallen unter Position 0831,

   Baumaßnahmen,

   Erwerb von unbeweglichen Sachen.

Die Investitionen sind zu spezifizieren. Bei beweglichen Sachen ist eine Liste beizufügen. Dabei sind Art, Anzahl, Einzelpreis, Gesamtpreis bzw. Herstellungskosten (ggf. ge­schätzt) und - soweit möglich - Lieferfirma anzugeben. Die Liste ist durchlaufend zu numerieren.

Die Notwendigkeit der Ausgaben für Investitionen ist kurz zu begründen.

Zuwendungsfähig sind nur vorhabenspezifisch notwendige Ausgaben für Gegenstände, die nicht der Grundausstattung des Antragstellers zuzurechnen sind. Im Förderantrag ist schriftlich zu bestätigen, daß nur diejenigen Investitionsausgaben Gegenstand des Fi­nanzierungsplans sind, die nicht primär der Grundausstattung dienen, sondern aus Anlaß des Vorhabens zusätzlich erforderlich werden (s. AZA 6 unter Nr. 4).

Bei Baumaßnahmen sind die "Baufachlichen Nebenbestimmungen" (NBest‑Bau) zu be­achten. Sie können im Bedarfsfall beim BMBF bzw. Projektträger angefordert werden.

 

0862 bis 0864    Übersicht über die Finanzierung

Für die Festlegung der Finanzierungsart (z.B. Anteilfinanzierung, Fehlbedarfsfinanzie­rung, Festbetragsfinanzierung, Vollfinanzierung) sind diese Angaben notwendig.

Neben dem Antragsteller sollen sich auch Dritte, die an dem Vorhaben interessiert sind, an der Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben angemessen beteiligen. In diesen Fällen sind - soweit schon vorhanden - Bestätigungen der Drittmittelgeber über ihren Be­teiligungsbetrag dem Antrag beizufügen.

AZA 5

0900                 Die Kurzfassung der Vorhabenbeschreibung soll nicht nur Spezialisten einen Einblick in die Aufgabenstellung geben. Es darf nicht nur das Thema wiederholt werden.

AZA 6               1. Vorhabenbeschreibung

Die Vorhabenbeschreibung ist Bestandteil des Antrags. Sie ist notwendig, damit das BMBF prüfen kann, ob das Vorhaben förderungswürdig ist und an seiner Durchführung ein erhebliches Bundesinteresse besteht. Bei der Vorhabenbeschreibung ist möglichst folgende Gliederung zu beachten:

I.    Ziele

    Gesamtziel des Vorhabens
Das Ziel der geplanten Arbeiten ist mit Angaben zur Verwertung der Ergebnisse kurz zu umreißen.

    Bezug des Vorhabens zu den förderpolitischen Zielen (z.B. Förderpro­gramm)
Soweit bekannt, ist anzugeben, zu welchem Teil des Förderprogramms/-kon­zepts/-schwerpunkts das Vorhaben einen Beitrag leisten soll.

    Wissenschaftliche und/oder technische Arbeitsziele des Vorhabens
Hier sind die mit dem Vorhaben angestrebten wissenschaftlichen und/oder tech­nischen Arbeitsziele zu nennen. Solche können beispielsweise sein:

·   in der Grundlagenforschung „die Aufklärung eines Phänomens“,

·   in der angewandten Forschung „die Verbesserung bestimmter Werkstoffe“,

·   in der Entwicklung „die Herstellung eines Prototyps“.

II.   Stand der Wissenschaft und Technik; bisherige Arbeiten

    Stand der Wissenschaft und Technik (einschließlich alternative Lösungen, der Ergebnisverwertung entgegenstehende Rechte, Informationsrecher­chen)
Der Stand von Wissenschaft und Technik auf den vom Vorhaben berührten Ar­beitsgebieten ist durch aktuelle Informationsrecherchen (z.B. Literatur- und Pa­tentrecherchen) zu ermitteln. Es ist darzustellen, ob

·   das Vorhaben bereits Gegenstand anderweitiger Forschungen/Entwicklun­gen/Untersuchungen/Patente ist und/oder

·   Schutzrechte und Schutzrechtsanmeldungen einer späteren Ergebnisverwer­tung entgenstehen können.

Hierbei sind möglichst elektronische Quellen (z.B. Datenbanken, Informationen in Netzwerken1) etc.) zu benutzen.

    Bisherige Arbeiten des Antragstellers
Hier sollen die bisherigen Arbeiten und Erfahrungen auf dem das Vorhaben be­treffenden Fachgebiet, falls möglich mit Veröffentlichungs- und Referenzliste, mitgeteilt werden. Insbesondere sind auch Vorarbeiten, die in das Vorhaben ein­fließen sollen, darzustellen.

III.  Ausführliche Beschreibung des Arbeitsplans

    Vorhabenbezogene Ressourcenplanung
Im Arbeitsplan ist der Arbeitsumfang im einzelnen festzulegen, der unter öko­nomisch sinnvollem Einsatz von Ressourcen notwendig ist. Teilaufgaben, Spezi­fikationen, Probleme, Lösungswege, Meilensteine, Vorbehalte und wesentliche Voraussetzungen zur Erfüllung der Arbeiten sind aufzuzeigen. Es ist darzustel­len, ob Personal, Sachmittel und Entwicklungskapazitäten im notwendigen Um­fang vorhanden sind bzw. noch beschafft werden müssen.

    Meilensteinplanung
Die Ablaufplanung ist so zu gestalten (insbesondere in bezug auf Meilensteine), daß neueste Erkenntnisse - auch Dritter (z.B. aus weiteren Informationsrecher­chen im Rahmen der vorhabenbegleitenden Kontrolle) - einfließen können, die eine Änderung oder ggf. sogar einen Abbruch des Vorhabens erfordern würden. Meilensteine sind inhaltlich und zeitlich auszuformulieren und festzulegen.

IV.  Verwertungsplan

    Wirtschaftliche Erfolgsaussichten
Es soll dargestellt werden, welche Erfolgsaussichten im Falle positiver Ergebnisse kurz-, mittel- bzw. längerfristig bestehen (Zeithorizont), insbesondere im Hinblick auf potentielle Märkte (Produkte/Systeme) und andere Nutzungen. Hierzu sind beispielsweise folgende Aspekte einzubeziehen:

·   Verzahnung von Forschungs- und Produktionsstrategien,

·   Nutzen für verschiedene Anwendergruppen/-industrien am Standort Deutsch­land (u.a. Auflistung),

·   Ökonomische Umsetzungs- und Transferchancen.
Soweit möglich, sind Angaben zu den ökonomischen Umsetzungs- und Trans­ferchancen (z.B. Beschreibung des Marktpotentials) zu machen. Hierzu gehört z.B. auch die Einschätzung, inwieweit in funktionaler und/oder wirtschaftlicher Hinsicht bis zur erwarteten Markteinführung eine deutliche Überlegenheit des Lösungsansatzes zu Konkurrenzlösungen besteht.

    Wissenschaftliche und/oder technische Erfolgsaussichten
Unabhängig von den wirtschaftlichen Erfolgsaussichten sollen die wissenschaft­lichen und/oder technischen Erfolgsaussichten dargestellt werden (mit Zeithori­zont) - u.a., wie die geplanten Ergebnisse in anderer Weise (z.B. für öffentliche Aufgaben, Datenbanken, Netzwerke, Transferstellen etc.) genutzt werden kön­nen. An dieser Stelle ist auch eine etwaige Zusammenarbeit mit anderen Einrich­tungen, Firmen, Netzwerken, Forschungsstellen u.a. einzubeziehen.

    Wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlußfähigkeit
Hier ist aufzuzeigen, wer im Falle eines positiven Ergebnisses die nächste Phase bzw. die nächsten innovatorischen Schritte zur erfolgreichen Umsetzung der Vor­habenergebnisse übernimmt/übernehmen soll und wie dieses angegangen wer­den soll. Beispiele können sein für Ergebnisse der

·   Grundlagenforschung: Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft,

·   angewandten Forschung: Erschließung branchenübergreifender Nutzung, z.B. verschiedener Produktentwicklungen,

·   Entwicklung: Umsetzung am Markt.

V.   Arbeitsteilung/Zusammenarbeit mit Dritten
Bei Vorhaben mit breitem Anwendungspotential (z.B. Verbundvorhaben) ist die Ar­beitsteilung [Zusammenarbeit mit Dritten (Wissenschaft, Großunternehmen, KMU)] unter Berücksichtigung der Ausführungen unter Teil A darzustellen.

VI.  Notwendigkeit der Zuwendung
Es ist darzustellen, warum die Zuwendung zur Realisierung des Vorhabens notwen­dig ist (wirtschaftliches und wissenschaftlich-technisches Risiko des Antragstellers).

 

2. Planungshilfen

Je nach Umfang des Vorhabens sind Planungshilfen (möglichst grafische Darstellungen) beizufügen.

Außer bei einfach gelagerten Fällen ist zumindest ein Balkenplan zu fertigen. Bei um­fangreichen und komplexen Vorhaben kommt ein Strukturplan oder ein Netzplan in Be­tracht.

In einem Balkenplan wird der voraussichtliche Zeitablauf des Vorhabens für die gesamte Laufzeit dargestellt. Die voraussichtliche Bearbeitungsdauer jeder Teilaufgabe wird in Form eines zur Zeitachse parallelen Balkens eingetragen. Der Balkenplan soll auch Mei­lensteine vorsehen, an denen über die Weiterführung von Teilaktivitäten bzw. über Alter­nativen entschieden werden kann (Sollbruchstellen). Termine von Meilensteinen werden durch Eintragung von Kurzbezeichnungen an den entsprechenden Stellen der Balken dargestellt.

In einem Strukturplan wird das Vorhaben in seiner Struktur analysiert und in Teilaufga­ben (gleiche Gliederung wie im Arbeitsplan) zerlegt. Die Teilaufgaben sind wiederum in Arbeitspakete zu unterteilen; ihnen sind - soweit möglich - die Ausgaben zuzuordnen.

In einem Netzplan werden komplexe Vorhaben, bei denen so viele eng vermaschte Teil­aktivitäten zeitlich parallel ablaufen, daß sie nicht mehr sinnvoll in einem Balkendiagramm dargestellt werden können, skizziert. Der Netzplan soll deutlich die zeitliche Abhängigkeit der Teilaktivitäten aufzeigen. Er soll weiterhin Aussagen zulassen,

   an welcher Stelle bei zeitlichen Verzögerungen in den Teilaktivitäten steuernd einge­griffen werden kann, damit das Vorhaben termingerecht abgeschlossen wird bzw.

   um welchen Zeitraum sich der Endtermin zwangsläufig verschieben wird und ggf. in­wieweit der Finanzierungsplan berührt ist.

3. Sonstige Unterlagen

Juristische Personen des Privatrechts, Personengesellschaften und natürliche Personen haben stets bei erstmaligem Antrag und auf Verlangen des BMBF auch bei weiteren An­trägen folgende Unterlagen beizufügen:

      Satzung/Gesellschaftsvertrag (soweit zutreffend),

      lfd. Wirtschaftsplan (soweit zutreffend),

      die beiden letzten durch einen sachverständigen Buch- oder Wirtschaftsprüfer (evtl. Steuerberater oder ‑bevollmächtigten) bestätigten Jahresabschlüsse einschließlich Geschäftsberichte (soweit vorhanden),

      Auszug aus dem Handelsregister (sofern eingetragen).

Die Anforderung weiterer Unterlagen bleibt vorbehalten.

Treten Arbeitsgemeinschaften (BGB-Gesellschaften) erstmals als Antragsteller auf, sind für die einzelnen Partner der Arbeitsgemeinschaft die aufgeführten Unterlagen ebenfalls beizufügen, sofern die Partner bisher keinen Auftrag oder keine Zuwendung vom BMBF erhalten haben.

4. Erklärungen des Antragstellers

Bei der Abgabe der Erklärungen, die nach haushaltsrechtlichen Bestimmungen verlangt werden müssen, ist folgendes zu beachten:

   Umsatzsteuer für Lieferungen und sonstige Leistungen Dritter ist nur zuwendungsfähig, wenn Sie nicht zum Vorsteuerabzug nach § 15 UStG berechtigt sind.

   Die Angaben zu der vorgesehenen Finanzierung dienen der Abstimmung, falls bei an­deren Stellen ein Förderantrag gestellt wurde oder gestellt werden soll.

   Ein Vorhaben kann Ausgaben nach seinem Abschluß zur Folge haben. Mit der Bewilli­gung der Zuwendung übernimmt das BMBF keine Verpflichtung, diese Folgeausgaben zu tragen. Für die Förderentscheidung sind jedoch Angaben über die Folgeausgaben erforderlich.

   Prüfungseinrichtungen sind zum Beispiel Rechnungsprüfungsämter, Innenrevisionen und dgl.

Anzugeben sind nur eigene Prüfungseinrichtungen. Als eigene Prüfungseinrichtung einer Hochschule gilt z.B. die Innenrevision, jedoch nicht Landesrechnungshof, Prü­fungseinrichtungen der Landesverwaltung oder deren Außenstellen.

Unterschriftsbefugnis

Falls ein Hochschulinstitut als ausführende Stelle den Antrag vorbereitet hat, muß dieser vom Projektleiter und von einem Unterschriftsberechtigten der Hochschulverwaltung unterzeichnet sein (siehe auch zu 0110). Ein Sichtvermerk der Hochschulverwaltung ist nicht ausreichend.


Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Übersicht über Fachinformationszentren und überregionale Informationseinrichtungen

 


Qualität und Effizienz von Forschung und Entwicklung sowie sonstige Maßnahmen im Bereich von Bildung und Wissenschaft können wesentlich gesteigert wer­den, wenn die hierfür benötigten Fachinformationen umfassend, zuverlässig und rasch durch Recherchen in den weltweit verfügbaren elektronischen Informa­tionsbanken ermittelt werden. Diese sind ein unerläß­liches Hilfsmittel, weil sie die gezielte inhaltliche Su­che nach Literatur sowie Daten und Fakten ermögli­chen. Sie verkürzen z. B. den Nutzern in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und Wissenschaftlern die zeitraubende Literatursuche und ersparen in vie­len Fällen das Studium einer Vielzahl von Publika­tions-texten, so daß sie sich schnell auf die für sie relevanten Arbeiten konzentrieren können.

Informationsrecherchen

Nach den Richtlinien und Hinweisen für die Projekt­förderung des BMBF ist deshalb bereits bei Antrag­stellung bzw. Angebotsabgabe der internationale Stand von Wissenschaft und Technik auf den vom Vorhaben berührten Arbeitsgebieten durch aktuelle Informationsrecherchen (z. B. Literatur-, Fakten- und Patentrecherchen) zu ermitteln und darzustellen. Hierdurch soll z. B. festgestellt werden, ob das Vor­haben bereits Gegenstand anderweitiger Forschun­gen/Entwicklungen/Untersuchungen/Patente ist. Auch während der Durchführung geförderter Vorhaben sind alle einschlägigen Informationen heranzuziehen. Zu­wendungsempfänger bzw. Auftragnehmer werden aufgefordert, auch hierbei möglichst elektronische Quellen (z. B. Datenbanken, Informationen in Netz­werken etc.) zu benutzen.

Zu diesem Zweck wird den Antragsrichtlinien bzw. Angebotshinweisen und jedem Zuwendungsbescheid bzw. FuE-Auftrag des BMBF diese ”Übersicht über Fachinformationszentren und überregionale In­formationseinrichtungen” beigefügt.

Die benutzten Informations- und Dokumentations­dienste sind auch in den Berichten über die Vorha­benabwicklung anzugeben.

Die nachstehenden Einrichtungen bieten Literatur­hinweis-, Volltext- und Faktendatenbanken entweder über sog. Hosts (Informationsrechenzentren) oder als CD-ROM oder Disketten zur dezentralen Nutzung an. Sie erteilen nähere Auskünfte über die jeweils ange­botenen Informationsdienste, Zugangsmodalitäten, Schulungsmöglichkeiten und Nutzungsentgelte.

Informationsvermittlung

Informationssuchende, die elektronische Informa­tionsbanken nicht selbst systematisch nutzen wollen, können externe Informationsvermittler mit der Durch­führung von Datenbankrecherchen beauftragen.

Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen tritt der Informationsbedarf in der Regel im Tagesge-
schäft spontan auf und muß möglichst schnell be-friedigt werden. Er umfaßt das gesamte Informations­spektrum von trivialen Informationen bis zu komple­xen Wirtschafts- und Wissenschaftsinformationen. Bei den unterschiedlichen Strukturen und Größenordnun­gen, den verschiedenen Branchen und Wirtschafts­zweigen ist der spezifische Informationsbedarf kleiner und mittlerer Unternehmen nicht im voraus genau und umfassend identifizierbar. Er muß möglichst pragma­tisch aus allen zugänglichen Quellen befriedigt wer­den.

Professionelle Informationsvermittler wissen, was in welcher Datenbank zu finden ist, beherrschen ver­schiedene Retrievalsprachen und haben vertraglichen Zugang zu den Hosts. Bei der Lösung der speziellen Fragestellungen bringen sie aber auch das Fachwis­sen aus anderen zugänglichen Quellen mit ein. Sie beschaffen ggf. die nachgewiesene Originalliteratur und Übersetzungen fremdsprachlicher Texte. Sie bereiten die Rechercheergebnisse verständlich auf und analysieren diese je nach Auftrag auch in Form einer Studie. Ihre Leistungen werden mit marktgängi­gen Entgelten berechnet.

Literaturbeschaffung

Falls die in Datenbanken nachgewiesene Primärlitera­tur nicht in einer örtlichen oder nahegelegenen Biblio­thek beschafft werden kann, stehen Zentrale Biblio­theken zur Verfügung. Sie stellen konventionelle und nichtkonventionelle Literatur, vor allem auch des Auslands, umfassend bereit. Die speziellen, schwer beschaffbaren und sprachlich schwer zugänglichen Neuerscheinungen werden besonders berücksichtigt.

Damit ist die für Forschung, Lehre und Praxis unent­behrliche Literatur für wesentliche Fachgebiete an jeweils einer Stelle in der Bundesrepublik Deutsch­land vollständig vorhanden und allen Interessenten direkt zugänglich. Umfang und Qualität der Bestände sowie die vielfältigen Benutzungs- und Informations­dienstleistungen haben die Zentralen Bibliotheken zu einem unentbehrlichen Teil der deutschen, aber auch der internationalen Informations-Infrastruktur ge­macht. Sie sind Eckpfeiler im DFG-System der über­regionalen Literaturversorgung in Deutschland.

Unmittelbar im Anschluß an eine Datenbankrecher­che in einem Fachinformationszentrum kann die be­nötigte Primärliteratur über elektronische Standort­nachweise, per elektronischen Online-Ordering über den neuen vom BMBF geförderten Dokumentliefer­dienst subito bei einer Zentralen Fachbibliothek oder einer anderen subito-Lieferbibliothek bestellt werden. Online- oder auch Eilbestellungen per Telefax, E-Mail oder Telefon werden im Bedarfsfall innerhalb von zwei Stunden zu angemessenen Preisen erledigt. Dadurch wird die oft beklagte Lücke zwischen dem schnellen Nachweis von Literatur und ihrer langsa­men Lieferung über die Fernleihe geschlossen.


                                                                                                                                                                                                                        

Stand: August 1998                                                                                                                                      BMBF-Vordruck 0335/03.99


Naturwissenschaften, Technik, Patente

 

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Referat Z 6

Postfach 10 01 50, 51401 Bergisch Gladbach
Brüderstr. 53, 51427 Bergisch Gladbach
Tel.: (02204) 43-3 35, Fax: (02204) 43-6 74
E-Mail: info@bast.de
Internet: http://www.bast.de

 

Deutsches Informationszentrum für
technische Regeln (DITR)
im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN)

Postfach 11 07, 10772 Berlin
Burggrafenstr. 6, 10787 Berlin
Tel.: (0190) 88 26 00, Fax: (030) 26 28-1 25
E-Mail: Marschall@ditr.din.de

Internet: http://www.din.de      

T-Online: *DITR#

 

Deutsches Patentamt, Abteilung Informationsdienste

80297 München
Zweibrückenstr. 12, 80331 München
Tel.: (089) 21 95-34 35, Fax: (089) 21 95-22 21
Internet: http://www.deutsches-patentamt.de

 

Deutsches Patentamt, Dienststelle Berlin,
Abteilung Bibliothek und Information

10958 Berlin
Gitschiner Str. 97, 10969 Berlin
Tel.: (030) 2 59 92-2 10, Fax: (030) 2 59 92-4 04

 

Fachinformationszentrum Chemie GmbH

Postfach 12 03 37, 10593 Berlin
Franklinstr. 11, 10587 Berlin
Tel.: (030) 3 99 77-2 00, Fax: (030) 3 99 77-1 33
E-Mail: Deplanque@FIZ-CHEMIE.de
Internet: http://www.fiz-chemie.de

 

Fachinformationszentrum Karlsruhe
Gesellschaft für wissenschaftlich-technische
Information mbH

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1,
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: (07247) 8 08-0, Fax:(07247) 8 08-6 66
E-Mail: hlpdeskk@fiz-karlsruhe.de
Internet: http://www.fiz-karlsruhe.de

 

Fachinformationszentrum Technik e. V.

Postfach 60 05 47, 60335 Frankfurt/Main
Ostbahnhofstr. 13, 60314 Frankfurt/Main
Tel.: (069) 43 08-2 39, Fax: (069) 43 08-200
E-Mail: kundenberatung@fiz-technik.de

Internet: http://www.fiz.technik.de
T-Online: *FIZ# oder *69448#

Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB

Postfach 80 04 69, 70504 Stuttgart
Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart
Tel.: (0711) 9 70-25 00, Fax: (0711) 9 70-25 08
E-Mail: irb@irb.fhg.de

Internet: http://www.irb.fhg.de

 

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Referat: Bibliothek, Archiv

Postfach 51 01 53, 30631 Hannover
Stilleweg 2, 30655 Hannover
Tel.: (0511) 6 43-32 04, Fax: (0511) 6 43-36 84
E-Mail
: bibl.info@bgr.de
Internet: http://www.bgr.de

 

 

Sozial- und Geisteswissenschaften

 

Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung
Zentrale Dokumentation (DSE/ZD)

Postfach 30 04 62, 53184 Bonn
Hans-Böckler-Str. 5, 53225 Bonn
Tel.: (0228) 40 01-0, Fax: (0228) 40 01-1 11

E-Mail: zd@dse.de

Internet: http://www.dse.de/zd 


Deutsches Übersee-Institut (DÜI)
Übersee-Dokumentation

- Mitglied des Fachinformationsverbundes Internationale Beziehungen und Länderkunde -

Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg
Tel.: (040) 35 62-5 98, Fax: (040) 3 56 25 12

E-Mail: duei-dok@uni-hamburg.de

Internet: http://www.rrz.uni-hamburg.de/duei-dok

 

Fachinformationssystem (FIS) Bildung

Koordinierungsstelle im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung
Schloßstr. 29, 60486 Frankfurt/Main
Tel.: (069) 2 47 08-331, Fax: (069) 2 47 08-4 44
E-Mail:
FIS-Bildung@dipf.de

 

Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde
c/o: Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Forschungsinstitut für Internationale Politik und Sicherheit

Zeller Weg 27, 82067 Ebenhausen
Tel.: (08178) 70-274, Fax: (08178) 70-332
E-Mail:
fiv@swp.extern.lrz-muenchen.de
Internet:
http://bicc.uni-bonn.de/coop/fiv/fiv.html

 

Informationsstelle für den Fachinformationsbereich Geisteswissenschaften (IFG) am Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informa­tions-forschung an der Universität des Saarlandes (IAI)

Martin-Luther-Str. 14, 66111 Saarbrücken
Tel.: (0681) 38 95 10, Fax: (0681) 3 89 51 40

 

Informationszentrum Sozialwissenschaften (IZ) der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute (ASI) e. V.

Lennéstr. 30, 53113 Bonn
Tel.: (0228) 2 28 11 34, Fax: (0228) 2 28 11 20
E-Mail:
iz@bonn.iz-soz.de
Internet:
http://www.social-science-gesis.de

 

Institut der deutschen Wirtschaft
REHADAT, Informationssystem für die berufliche
Rehabilitation
Postfach 51 06 69, 50942 Köln
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln
Tel.: (0221) 3 76 55-13, Fax: (0221) 3 76 55-55
E-Mail: Istanbuli@iwkoeln.de
Internet: http://www.rehadat.de

 

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
der Bundesanstalt für Arbeit
Arbeitsbereich Dokumentation und Information

Regensburger Str. 104, 90327 Nürnberg
Tel.: (0911) 1 79-30 11;-30 16, Fax: (0911) 1 79 32 58
E-Mail: iab.ba@t-online.de
Internet: http://www.iab.de

 

juris GmbH / Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland

Postfach 10 15 64, 66015 Saarbrücken
Gutenbergstr. 23, 66117 Saarbrücken
Tel.: (0681) 58 66-0, Fax: (0681) 58 66-2 39

E-Mail: juris@juris.de  

Internet: http://www.juris.de

 

Bio-, Agrarwissenschaften, Umwelt,
Psychologie

 

Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISP)
Fachbereich Kulturwissenschaften und Fachinforma­tion

Postfach 45 02 49, 50877 Köln
Carl-Diem-Weg 4, 50933 Köln
Tel.: (0221) 49 79-1 40, Fax: (0221) 49 51 64

E-Mail: oppermann@bisp.de

 

Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)

Postfach 42 05 80, 50899 Köln
Weißhausstr. 27, 50939 Köln
Tel.: (0221) 47 24-2 70, Fax: (0221) 41 14 29

E-Mail: helpdesk@dimdi.de
Internet: http://www.dimdi.de

Umweltbundesamt (UBA)
Informations- und Dokumentationssysem Umwelt (UMPLIS)

Postfach 33 00 22, 14191 Berlin
Bismarckplatz 1, 14193 Berlin
Tel.: (030) 89 03-20 63, Fax: (030) 89 03-21 02

E-Mail: jarmila.alb.@uba.de

Internet: http://www.umweltbundesamt.de

 

ZADI (Zentralstelle für Agrardokumentation und
-information)

Postfach 20 14 15, 53144 Bonn
Villichgasse 17, 53177 Bonn
Tel.: (0228) 95 48-0, Fax: (0228) 95 48-1 49
E-Mail: zadi@zadi.de
Internet: http://www.zadi.de

 

Zentralstelle für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)

Universität Trier
Postanschrift: 54286 Trier
Universitätsring 15, 54296 Trier
Tel.: (0651) 2 01-28 77, Fax: (0651) 2 01-20 71
E-Mail: zpid@zpid.uni-trier.de

Internet: http://www.uni-trier.de/zpid

 

 

Wirtschaft

 

Bundesstelle für Außenhandelsinformation (BfAI),

Postfach 10 05 22, 50445 Köln
Agrippastr. 87-93, 50676 Köln
Tel.: (0221) 20 57-0,
Fax: (0221) 20 57-2 12/-2 62/-2 75

E-Mail: bfai@geod.geonet.de

Internet: http://www.bfai.com

 

GBI Gesellschaft für
Betriebswirtschaftliche Information mbH
GERMAN BUSINESS INFORMATION

Postfach 81 03 60, 81903 München
Freischützstr. 96, 81927 München
Tel.: (089) 99 28 79-0, Fax: (089) 99 28 79-99

T-Online: *GBI#
E-Mail: infogbi@gbi.de
Internet: http://www.gbi.de

 

GENIOS-Wirtschaftsdatenbanken
Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH

Postfach 10 11 02, 40002 Düsseldorf
Kasernenstr. 67, 40213 Düsseldorf
Tel.: (0211) 8 87-15 24, -15 25, Fax: (0211) 8 87-15 20
Gärtnerweg 4-8, 60322 Frankfurt
Tel: (069) 95 51 08-0, Fax: (069)5 96 34 34
T-Online: *GENIOS#

Internet: http://www.genios.de

 

HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung-Hamburg
Informationszentrum / Beratung und Information

Neuer Jungfernstieg 21, 20357 Hamburg
Tel.: (040) 35 62-0, Fax: (040) 35 19 00

E-Mail: hwwa@hwwa.uni-hamburg.de

Internet: http://hwwa.uni-hamburg.de

 

Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Bereich Datenbanken

Postfach 51 06 69, 50942 Köln
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln
Tel.: (0221) 3 76 55-10, Fax: (0221) 3 76 55-55
E-Mail: palme@iwkoeln.de
Internet: http://www.insti.de

 

Statistisches Bundesamt
Statistisches Informationssystem des Bundes
(STATIS-Bund)

65180 Wiesbaden
Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Tel.: (0611) 75-22 56,-23 24, Fax: (0611) 72 40 00
E-Mail: stba-idvz@t-online.de
Internet: http://www.statistik-bund.de

 


Internationale und ausländische Fach­informationsanbieter (Hosts)

 

ESA-IRS European Space Agency
Information Retrieval Service (ESRIN)

C.P. 64, Via Galileo Galilei, I-00044 Frascati
Tel.: (0039-6) 9 41 80-1, Fax: (0039-6) 9 41 80-3 61
URL: http://www.esrin.esa.it

 

The Dialog Corporation GmbH

Ostbahnhofstr. 13, 60314 Frankfurt
Tel.: (069) 44 40 63, Fax: (069) 44 20 84
E-Mail: customer_germany@dialog.com
Internet: http://www.dialog.com

 

Questel-Orbit

c/o MineSoft Ltd.
Wittelsbacher Allee 34, 60316 Frankfurt
Tel.: (069) 40 59 03 38, Fax: (069) 40 59 03 39
Free: 01 30 81 14 06 (Help Desk)
E-Mail: info-de@minesoft.com
Internet: http://www.questel.orbit.com

 

STN Service Zentrum Europa
c/o FIZ Karlsruhe
Postfach 24 65, 76012 Karlsruhe
Tel.: (07247) 8 08-5 55, Fax: (07247) 8 08-2 59
E-Mail: hlpdeskk@fiz-karlsruhe.de
Internet: http://www.fiz-karlsruhe.de

 

 

 

 

Literaturbeschaffung

 

Bayerische Staatsbibliothek

Ludwigstr. 16, 80539 München
Tel.: (089) 2 86 38-0, Fax: (089) 2 86 38-2 93
E-Mail: info@bsb.badw-muenchen.de
Internet: http://www.bsb.badw-muenchen.de

 

Deutsches Bibliotheksinstitut (DBI)
DBI-Haus 1, Alt-Moabit 101 A, 10559 Berlin
Tel.: (030) 3 90 77-0, Fax: (030) 3 90 77-1 00
E-Mail: dbi-link@dbi-berlin.de und info@subito-doc.de
Internet: http://www.dbi-berlin.de

 

Deutsche Zentralbibliothek für
Landbauwissenschaften (ZBL)

Nußallee 15a, 53115 Bonn
Tel.: (0228) 73-34 02, Fax: (0228) 73-32 81
E-Mail: zbl@ulb.uni-bonn.de
Internet: http://www.dainet.de/zbl/zbl.htm

 

Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZBM)

Joseph-Stelzmann-Str. 9, 50931 Köln
Tel.: (0221) 4 78-56 85, Fax: (0221) 4 78 56 97
E-Mail: zbmed.zbmed@uni-koeln.de

Internet: http://www.uni-koeln.de/zentral/zbib-med 

 

Zentralbibliothek für Wirtschaftswissen-
schaften (ZBW) an der Universität Kiel

Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel
Tel.: (0431) 88 14-3 83, Fax: (0431) 88 14-5 20
E-Mail: zbw@zbw.uni-kiel.de
Internet: http://www.uni-kiel.de

 

Technische Informationsbibliothek (TIB)
Welfengarten 1 B, 30167 Hannover
Tel.: (0511) 7 62-22 68, Fax: (0511) 71 59 36
E-Mail: ubtib@tib.uni-hannover.de

Internet: http://www.tib.uni-hannover.de


Allgemeine Auskünfte über
geeignete Fachinformationsdienste

 

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Patentinformationszentren e. V.

c/o Dr. Michael Kuckartz
Handelskammer Hamburg
Postfach 11 14 49, 20414 Hamburg
Adolphplatz 1, 20457 Hamburg
Tel.: 040/36 13 8-249, Fax: 040/36 13 8-270
E-Mail: kuckartz@hamburg.handelskammer.de

 

Deutsche Gesellschaft für Dokumentation e. V. (DGD)
Vereinigung für Informationswissenschaft und -praxis

Ostbahnhofstr. 13, 60314 Frankfurt/Main
Tel.: (069) 43 03 13, Fax: (069) 4 90 90 96

E-Mail: dgd@darmstadt.gmd.de
Internet: http://www.darmstadt.gmd.de/DGD

 

Fachhochschule Potsdam

Informationszentrum für Informationswissenschaft

und -praxis

Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
Tel.: (0331) 5 80-22 10, Fax: (0331) 5 80-22 29
E-Mail: iz@fh-potsdam.de
Internet: http://www.fh-potsdam.de/
~IZ/iz_home.htm

Projektträger Fachinformation (PTF)
GMD-Forschungszentrum Informationstechnik GmbH

Postfach 10 01 38, 64201 Darmstadt
Dolivostr. 15, 64293 Darmstadt
Tel.: (06151) 869-726, Fax: (06151) 86 97 40
E-Mail: klaus@darmstadt.gmd.de
Internet: http://www.darmstadt.gmd.de/PTF/ptfd.html

 

Verband der Informationswirtschaft e. V.

Geschäftsführung Malgorzata Nathanson
Postfach 61 27, 65735 Eschborn
Tel.: (06173) 6 37 48, Fax: (06173) 6 72 70
E-Mail: 061730090702@t-online.de
Internet: http://www.viw.de

 

Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Bereich Datenbanken

Postfach 51 06 69, 50942 Köln

Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln
Tel.: (0221) 3 76 55-22, Fax: (0221) 3 76 55-56
E-Mail: risch@iwkoeln.de
Internet: http://www.insti.de

 

 

Weiterführende Literatur
zur Fachinformation

 

Verzeichnisse, Nachschlagewerke:

 

Entwicklungsländerbezogene Informationsstellen
Informations- und Dokumentationsstellen, Bibliotheken, Fachinformationszentren
Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung, Zentrale Dokumentation
Bonn, 1995, 123 S.

 

Gale Directory of databases

Gale Research Inc., Detroit, Mich. (u. a.) (2x/Jahr)

 

Das kleine Datenbanken-Lexikon

Hoeck, Klaus
Düsseldorf: Verlag Wirtschaft und Finanzen, 1995, 480 S.

 

Who is who. Das Jahrbuch der Online-Szene 1996/97

Adressen und Informationen über Personen, Firmen, Datenbanken, deren Produzenten und Anbieter
Frankfurt/M.,DE:b.Team, B. Breidenstein; 1996; 511 S.

 

W.O.D. Datenbanken für Naturwissenschaft, Technik, Patente 1998

SCIENTIFIC CONSULTING Dr. Schulte-Hillen GmbH,
Köln
infoware GmbH 1998

 


W.O.D. Wirtschaftsdatenbanken 1998

SCIENTIFIC CONSULTING Dr. Schulte-Hillen GmbH,
Köln

infoware GmbH 1998

 

Dokumentationseinrichtungen im Bereich Bildung

VWB - Verlag für Wissenschaft und Bildung
Amand Aglaster
Besselstraße 13, 10969 Berlin
Tel.: (030) 2 51 04 15, Fax: (030) 2 51 11 36

E-Mail: 100615.1565@compuserve.com

 

Liste der selbständigen Information Broker

Frankfurt/Main: Deutsche Gesellschaft für Dokumentation

Internet: http://www.darmstadt.gmd.de/DGD/Infobrocker/Infobr.htm

 

Informationsvermittlungsstellen (IVS) in Deutschland
Darmstad: MIDAS-NET Germany, GMD-IPSI
Internet: http://www.midas-net.de/midasivs.html

 

 

Monographien, Broschüren:

Online-Datenbanken

Systematische Einführung in die Nutzung elektronischer Fachinformation
Kolke, Ernst-Gerd vom, Regensburg
München; Wien: Oldenbourg, 1996, 186 S.

 

Info & Recherche

Information . Wissenssuche . Onlinerecherchen . Wirtschaft
Naturwissenschaft . Technik . Recht
Cohausz, H.B.
München: Wila Verlag 1996, 360 S.

 

Von CA bis CAS online

Schulz, H./Georgy, M.
Heidelberg: Springer, 1994, 321 S.

 

Wettbewerbsvorsprung durch Patentinformation

Handbuch für die Recherchepraxis
Schmoch, U. unter Mitarbeit von Grupp, H.
Köln: Verlag TÜV Rheinland 1990, 244 S.

 

Wirtschaftsfaktor Information.

Eine Praxishilfe zur Nutzung von Datenbanken und Datennetzen für innovative Unternehmen.
Köln: Deutscher Instituts-Verlag 1996, 186 S.

 

Datenbanken in Wirtschafts- u. Sozialwissenschaften

Elektronische Fachinformation für Studium und
Berufspraxis
Boni, Manfred, Wuppertal
München: Vahlen, 1994, 163 S.

 

Berufe im Archiv-, Bibliotheks-, Informations- und
Dokumentationswesen (3. Aufl.)

Gaus, W.
Berlin: Julius Springer, 1994, 319 S.

 

In 8 Sekunden um die Welt (4. Aufl.)

Kommunikation über das Internet

Maier, Gunther/Wildberger, Andreas

Bonn/Paris: Addison-Wesley, 1995, 240 S.

 

Information als Rohstoff für Innovation

Programm der Bundesregierung 1996 - 2000
BMBF-Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bonn, 1996, 192 S.

 

Zeitschriften:

 

nfd.Information-Wissenschaft und Praxis

Frankfurt/Main: Deutsche Gesellschaft für Dokumentation
(8x/Jahr)

 

PASSWORD - Daten, Nachrichten und Trends für

Informationsbeschaffung, -Bearbeitung und -Vermittlung
Düsseldorf: Handelsblatt Fachverlag (monatlich)

 

 



1)    Vgl. beigefügten BMBF-Vordruck 0335: Übersicht über Fachinformationszentren und überregionale Informationsein­richtungen.