Dokumentation des Projektes "InfoFARM" 
im Rahmen von InfoSCHUL 1997-2000

Walter Janka, Staatliche Berufsschule, Neumarkt i.d.OPf. post@infofarm.de

1. Projekteckdaten

2. Erfahrungshorizont

3. Zielsetzung

4. Vorgehensweise

5. Ergebnisse

1. Projekteckdaten

1. Projekteckdaten

2. Erfahrungshorizont

3. Zielsetzung

4. Vorgehensweise

5. Ergebnisse

2. Erfahrungshorizont

Besonders in der Landwirtschaft ist es erforderlich, ständig aktuell informiert zu sein, um die Produktivität der gegebenen Standortfaktoren gezielt einzusetzen. Die Vielfalt der Fachkenntnisse, über die jeder Praktiker verfügen muss, ist in kaum einem Berufsfeld so umfassend.

Aus diesem Umfeld heraus wurde bereits Ende der 80er Jahre an der Berufsschule Neumarkt i.d.OPf für die landwirtschaftliche Abteilung sowie für Kaufleute BTX eingerichtet. Fachspezifische Software (Buchführung, Ackerschlagkartei, Herdenmanagement) ermöglichten es ab dem Jahre 1988 den Fachunterricht anfangs punktuell, ab 1990 kontinuierlich mit elektronischen Fachinformationssystemen aufzulockern. Um die Praktiker mit einzubinden erteilte der Projektleiter ab 1988 mehrtägige Fortbildungskurse für Landwirte (Standardsoftware, speziell Datenbank sowie einschlägige Fachprogramme), die sehr gut angenommen wurden.

Aus dem guten Zusammenspiel von Praxis und DV-Kenntnissen heraus programmierte der Projektleiter zu Beginn der 90er Jahre ein datenbankgestütztes Herdenmanagementprogramm für Rinder (Kuhma) sowie ein Futterrationsprogramm (Ration2000.2.3). Beide Programme sind bis heute im Einsatz. Letzteres wurde inzwischen über 1000-mal aus dem Internet heruntergeladen.

1. Projekteckdaten

2. Erfahrungshorizont

3. Zielsetzung

4. Vorgehensweise

5. Ergebnisse

3. Zielsetzung / Projektidee / Erwartungen

Die individuelle Informationsbeschaffung sollte als Unterrichtsprinzip für die Fachbereiche Fachtheorie, Fachrechnen, Wirtschaftslehre, Fachpraxis sowie den allgemeinbildenden Fächern Deutsch und Sozialkunde dienen.
Die Bedeutung aktueller Planungsdaten sollten die Schüler besonders im Fach Wirtschaftslehre sowie Fachrechnen erkennen und umsetzen können.
Aufbau und Pflege einer Datenbank sollten die Schüler nach gründlicher vorherigen Einarbeitung
selbständig übernehmen können.
Die Notwendigkeit, dass jegliche Präsentation von Informationen (bis hin zur Werbung) optisch
ansprechend gestaltet sein muss, sollten die Schüler unmittelbar erfahren und die Techniken dazu in
Grundzügen erlernen, um auch auf ihre Verkaufsprodukte oder Dienstleistungen aufmerksam machen zu können.
Die Schüler müssten bereit sein, ihr Wissen ständig mit anderen auszutauschen (Teamfähigkeit, soziale Kompetenz), auf die Belange schwacher Schüler einzugehen und die Ergebnisse zu präsentieren. "Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation" lautet das neue Lernziel.

Um den Unterricht effektiver zu gestalten ohne dabei den Aufwand für den Lehrer auf Dauer zu erhöhen sollte eine "Wissenspool" im Bereich der Agrarwirtschaft aufgebaut werden. Die Auswahl der Inhalte sollte sowohl für die Ausbildung als auch für die Praxis von Bedeutung sein. Damit könnte sogleich einer zu theoretischen Ausbildung entgegengewirkt werden.

Als Forderungskatalog ergaben sich daraus folgende Kriterien:

Im Vergleich mit konventionellen Quellen sollten die Schüler entscheiden, wo jeweils die Vorzüge liegen und wie man beides miteinander ideal kombinieren könnte. Durch eine kritische Auseinandersetzung mit den benötigten Fachkenntnissen und den technischen Voraussetzungen sollten Schwachpunkte aufgezeigt und nach Abhilfen gesucht werden.

Die Website der sog. InfoFARM - http://www.infoFARM.de - soll für Schulen und die Praxis die Grundlage der elektronischen Fachinformationsbeschaffung darstellen. Der Idealfall ist für die Projetkbeteiligten erreicht, wenn die Zielgruppe die Website als "Startseite" in ihrem Browser einstellen und von dieser Site aus ihre Informationen erkunden bzw. abrufen.(1) Der Anwender (Schüler, Lehrer wie Berater oder Praktiker) soll dabei nicht nur das Ergebnis möglichst zielgerichtet finden, sondern einen systematischen Weg dorthin aufgezeigt bekommen, den er auf andere Projekte übertragen kann.

Wie bereits erwähnt birgt das Modellprojekt aus erziehungswissenschaftlicher Sicht eine neue Schlüsselqualifikation. Sie heißt "Medienkompetenz" und sie muss als Lernziel Eingang finden in die neuen Lehrpläne. Das Internet wird die Welt von morgen prägen. Die Informationsgewinnung aus Datennetzen und das selbstständige multimediale Arbeiten im Unterricht bieten neue Möglichkeiten, mit anderen Menschen weltweit in Verbindung zu treten. So hat sich die Initiative "Schulen ans Netz" zum Ziel gesetzt, mit dem Zugang zu den Telekommunikationsnetzen Lehren und Lernen in den Schulen an die Anforderungen der Informationsgesellschaft heranzuführen. Lehrer und Schüler können dann nicht nur die Informations- und Lernprozesse neu gestalten, sondern auch mit anderen Schulen weltweit kommunizieren und zusammenarbeiten. Die informationstechnische Handlungskompetenz wird für den Lehrer (und Schüler) zunehmend zur zwingenden Notwendigkeit. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Unterricht kann multimediales Lehren und Lernen zu einem bedeutenden und "echten" Hilfsmittel werden. Diese einmalige Chance dürfen wir nicht vertun. Denn letztlich soll Telekommunikation für Schüler und Lehrer die Freude am Lernen und den Erfolg in der Schule vergrößern helfen.


Schüler Markus Sessler bei der selbständigen Informationsgewinnung zum Thema Pflanzenschutz mittels einer multimedialen CD-ROM vom AID

1. Projekteckdaten

2. Erfahrungshorizont

3. Zielsetzung

4. Vorgehensweise

5. Ergebnisse

4. Vorgehensweise

Eine Übersicht der während des Projektes eingesetzten Datenbanken, der verwendeten Literatur und Software kann unter der Adresse: http://www.infoFARM.de/projekt/medien.htm nachgelesen werden.

Für die Informationssammlung stand von Anfang an die Landwirtschaft auf der Ebene des Praktikers im Mittelpunkt. Gleichwohl wurden mit der Zeit auch allgemeine Hinweise auf interessante Randgebiete mit einbezogen. Diese erstreckten sich von Regionalanbietern über Medien bis hin Tipps im Umgang mit dem Internet bzw. Neuigkeiten aus der DV-Branche. Im laufe der 3 Jahre wurden immer wieder neue Inhalte im Internet recherchiert und in die Struktur der Websites integriert.

Zunehmend ersetzte gezieltes Suchen nach und nach das anfängliches "blinde" Stöbern im Netz. Durch das schnell entstandene Grobgerüst der InfoFARM-Seiten, z.B. den Informationsanbietern, konnte zu den gesuchten Themen immer exakter vorgestoßen werden. Gleichzeitig stieg nicht nur die Qualität des Angebots im Internet sondern auch die Quantität. Aus dieser Kenntnis heraus wurde die Struktur der InfoFARM zunehmend wichtiger. Es stand nicht mehr zur Frage, "finde ich zu dem Thema x etwas", sondern "wie finde ich zielgerichtet und schnell meine Information". Neben dem Surfen im Internet recherchierten die beteiligten Schüler auch in professionellen Datenbanken, wenngleich mit weniger Motivation als beim "freien Surfen" - ein Ausdruck, den die Schüler selbst kreierten.

Eine große Anzahl von landwirtschaftlichen CD-ROMs stand den Schülern dank der Sponsoren kostenlos zur Verfügung, konnten jedoch leider nur exemplarisch eingesetzt werden, da ein Abspielen über das Netzwerk bisher nicht möglich ist. Besonders CD-ROMs über den Bereich Landtechnik nahmen die Schüler zur eigenen Recherche mit nach Hause, konkrete Unterrichtsbeiträge ergaben sich daraus leider kaum.

Nach Einweisung der Schüler in den Umgang mit dem Internet werden gezielte Suchaufträge (Wettervorhersage, Getreidesorten, Marktpreise) für jeden Schüler oder für Kleingruppen vergeben. Die Aufgabenstellung verläuft grundsätzlich parallel mit dem Fachunterricht, d.h. die Fragen aus der Stunde vorher werden gemeinsam im DV-Unterricht gelöst. Immer häufiger nutzen die Schüler die wachsende Struktur der InfoFARM als Ausgangspunkt ihrer Recherchen.

Das gefundene Informationsangebot wird anschließend den anderen Schülern präsentiert, gemeinsam bewertet und auf einem Server mit Passwortzugang zwischengespeichert. Dazu wird  der "BSCW Shared Workspace Server" des GMD - Forschungszentrums Informationstechnik GmbH verwendet. Die Schüler können in der Regel nach ca. 1 - 2 Unterrichtsstunden mit dem BSCW-System  umgehen und Dokumente, URL oder Hinweise virtuell abspeichern. (Nähere Informationen zu BSCW findet man unter http://www.orbiteam.de/) Schließlich werden in Gruppenarbeit die Ergebnisse für ein abgeschlossenes Gebiet (z.B. Getreidebau, Schweinehaltung) zusammengefasst und u.U. durch eigene multimediale Informationen (Fotos, Texte, Tabellen, Links etc.) ergänzt.

Der Kontakt der Schüler mit anderen landwirtschaftlichen Anbietern oder Firmen erfolgte unmittelbar vom jeweiligem Schülerarbeitsplatz per E-Mail, oft ohne jegliche Unterstützung des Lehrers. Die Ergebnisse und Antworten der Anbieter wurden der gesamten Klasse vorgelesen und zur Diskussion gestellt. Der Kreis der Kontakte reichte mit der Zeit von Praktikern aus Deutschland bis hin zu Organisationen in Finnland, Tschechien und sogar Indien.

In offenen Chat's konnten Kontakte mit anderen Surfern, aber auch Praktikern aus der Landwirtschaft geknüpft werden. Wie bei den E-Mails schritt der Klassenleiter auch hier nur in extremen Einzelfällen ein, wenn vom eigentlich gestellten Thema zu sehr abgerückt wurde. Ergebnisreicher als die virtuelle Kommunikation waren die direkten Kontakte der Schüler mit denen der Projektpartner 1999/2000 aus Sachsen bzw. Sachsen-Anhalt bei gemeinsamen Treffen. Hier wurde besonders klar, dass das Internet die menschliche Seite einer Begegnung nicht kompensieren kann. Dennoch wird in der Phase InfoSCHUL-II versucht werden, stärker Kontakt zu den anderen Schülergruppen aufzubauen. 

Circa 5 - 10% der Schüler entwickelten sich ziemlich schnell zu Online-Spezialisten, bei denen sich auch der Projektleiter immer wieder Rat und vor allem "neue Adressen" holte. Der Hauptinitiator des Projektes, Johannes Federl, besuchte eine Datenbankschulung und überbrachte in einem Referat seine Kenntnisse sowohl der Klasse 
als auch dem Lehrer. Auf mehreren Messe-Präsentationen des Projektes in Berlin bzw. Düsseldorf sowie in der technischen Unterstützung leistete Herr Federl wertvolle Arbeit. Inzwischen ist er Key Account Manager eines großen DV-Unternehmens und steht dem Projekt nach wie vor zur Seite.


ehemaliger Schüler Johannes Federl (links) mit Projektleiter Walter Janka (rechts) am Messestand 
des Internetcafés anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin 1999

Neben spontanen Informationsrecherchen (aktuelle Informationen über Getreidesorten, Wettervorhersagen etc.) entwickelte sich zunehmend die InfoFARM zu einem neuen Unterrichtsmedium, das sich als Ergänzung zum Schulbuch hervorragend eignete. Besonders der Transfer zwischen den Klassen gelang zunehmend, d.h. die Schüler der 10. Klasse recherchierten Themenbereiche (Rinderhaltung, Getreideanbau etc.). Die Seiten wurden zusammengestellt und in die InfoFARM vom Projektleiter integriert. Dabei konnten diese von den Schülern der 11. und 12. Klasse unmittelbar eingesetzt werden.

Die ursprüngliche Idee, die Einstellung der Ergebnisse in die Webseiten von den Schülern  selbst durchführen zu lassen, wurde mangels Kenntnisse der Schüler im Umgang mit Frontpage und aufgrund des enormen Zeitbedarfs aufgegeben und vom Lehrer und Projektleiter Walter Janka  außerhalb der Unterrichtszeit vorgenommen.
Auch schon in der ersten Projektphase 1997/98 zeigte sich, dass die Pflege des  vorhandenen Webangebotes nicht innerhalb des Schulbetriebes geleistet werden kann,  zumal Insider von einem Faktor 10 zwischen Erstellung und Betreuung eines Webangebots sprechen. Aus diesem Grund wurde inzwischen die Aktualisierung der ca. 1000 Websites, z.T. auch die Kooperation mit Firmen und Institutionen, auf ein Unternehmen außerhalb der Schule (das extra hierzu gegründete Unternehmen InfoFIT von Walter und Ingrid  Janka) übertragen.

Auch für den Projektleiter gestaltete sich die InfoFARM zunehmend als unterrichtsunterstützendes Medium.. Aufbauend aus den Ergebnissen der vergangenen Jahre wurde das Netz der Informationen immer dichter und schultauglicher. Einen besonderen Beitrag dazu leisteten die Kollegen Andreas Müller (Sachsen) und Thomas Orlowski (Sachsen-Anhalt) mit ihren Teams in der Phase InfoSCHUL 3 1999/2000. Engagierte LehrerInnen wie SchülerInnen erweiterten das Angebot mit wertvollen Informationen aus dem Bereich Rinderhaltung, Putenmast sowie Schafhaltung. Auf diese Weise genügt die InfoFARM nicht nur dem Lehrplan in Bayern sondern inzwischen über Ländergrenzen hinweg auch dem anderer Zuständigkeiten. Durch die Ausweitung des Projektes unter InfoSCHUL-II auf 11 Schulen in 7 Bundesländern wird dies noch stärker erfolgen.


Klasse ALW11 zeigt dem Besuch aus Merbitz, wie man am schnellsten an Informationen 
gelangt und diese am BSCW-Server ablegt

Aufmerksam gemacht durch die vielfältige Öffentlichkeitsarbeit des Projektes und der allgemeinen fachlichen Anerkennung würdigten sowohl Schulleitung als auch Vertreter der Staatlichen Schulaufsicht (Regierung der Oberpfalz) die Projektaktivitäten. 

Innerhalb der letzten 3 Jahre wurde mit dem Projekt InfoFARM die Arbeit der landwirtschaftlichen Abteilung und damit die gesamte Staatl. Berufsschule Neumarkt i.d.OPf. auf über 10 nationalen Kongressen, Messen oder Workshops bekannt gemacht. Zu nennen wären hier:
Mitgestaltung des Internetcafés des Dt. Bauernverbandes auf der Int. Grünen Woche in Berlin 1999 sowie 2000 mit anschließendem Workshop; http://www.infofarm.de/doc/igw2000/internetcafe.htm
Vorstellung des InfoFARM-Konzeptes auf der Tagung des Arbeitskreises Telekommunikation GIL (Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft) Oktober 1998 in Mainz und  Juni 2000 in Frankfurt; http://www.agrarinformatik.de/
Mai 2000 - Aussteller auf den 2. Agrarcomputertagen in Triesdorf;
http://www.infofarm.de/projekt/infoschul3/triesdorf.htm
April 2000 - Fortbildung im Rahmen von InfoSCHUL 3 an der BbS Merbitz - Saalkreis (Sachsen-Anhalt) http://www.infofarm.de/projekt/merbitz/merbfort.htm
Februar 2000 - InfoSCHUL am Beispiel der InfoFARM auf dem Stand des BMBF der Inteschul/didacta Köln 2000;
http://www.infofarm.de/projekt/infoschul3/interschul.htm

November 1999 - Präsentation der InfoFARM mit Schülern beim Fachkongress "Schule und Neue Medien" der Duales System Deutschland AG im ICC  Düsseldorf; 
http://www.infofarm.de/doc/dsd99/fachkongress_duesseldorf.htm

Eine intensive Zusammenarbeit besteht neben dem Bauernverband auch mit diversen Fachorganisationen (wie schon erwähnt AID-Online, ZMP, DAINet, BALIS-Online). Seit Projektbeginn bestand ein enger Kontakt zur Kath. Universität Eichstätt und deren Projekt Tele21 - Entwicklung einer nachhaltigen Informationsgesellschaft in der Region Neumarkt/Oberpfalz. Im Mai 2000 fanden die ersten kostenlosen Internetkurse für Landwirte statt. http://www.infofarm.de/doc/tele21/kursbilder.htm 
Als fester Partner dieser Kurse und des Projektes Tele21 inkl. einer aufzubauenden virtuellen Akademie ist inzwischen die Berufsschule Neumarkt mit der InfoFARM geworden. Damit wird selbst im virtuellen Raum die Forderung des Herrn Landrats Albert Löhner gerecht: "Aus der Region - für die Region".

1. Projekteckdaten

2. Erfahrungshorizont

3. Zielsetzung

4. Vorgehensweise

5. Ergebnisse

5. Ergebnisse

Sowohl für die Schüler als auch den Projektleiter waren die öffentlichen Auftritte absolutes Neuland, in dem man sich jedoch zunehmend sicherer bewegte. Die Resonanz sämtlicher Präsentationen war durchgängig sehr positiv, was stets zur Weiterarbeit beflügelte, wenngleich der Zeitaufwand das größte Problem während des ganzen Projektes war und ist - eine Abhilfe scheint derzeit leider nicht in Aussicht zu sein. 

Durch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen wurde die Methodik der Informationsverarbeitung verfeinert und in speziellen Fortbildungskursen angewandt.

In der Zeitschrift für Agrarinformatik 5 Sept./Okt. 98 schrieb Prof. Dr. Gerhard Schiefer vom Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Bonn über die IuK-Technologie: "IuK-Technologie: Potentiale oder auch Chance? In der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) sind zunehmend Diskrepanzen zwischen den sich andeutenden Potentialen und deren Ausschöpfung durch 
konkrete Anwendungen zu beobachten. Hier besteht organisatorischer Handlungsbedarf." 
Wir sehen das Projekt InfoFARM genau als Lösung dieser aufkommenden Diskrepanz. Die durchweg positiven Eintragungen im Gästebuch und die hohen Zugriffszahlen bestätigen dies. Das heißt, es gibt genügend elektronische landwirtschaftliche Informationen, die ideal im Unterricht aber auch in der Praxis eingesetzt werden können. Den Zugang dazu verschafft die InfoFARM.

Wie bereits im Projektjahr 1999/2000 mit dem Team Müller (Wurzen) und Orlowski (Merbitz) konnten im Sommer 2000 noch weitere 8 Kollegenteams mit dem InfoSCHUL-Virus "infiziert" werden. Der Austausch der gemachten Erfahrung steht dabei an erster Stelle. Dies ist jedoch erneut mit einem großen Zeitaufwand für den Projektleiter verbunden. Zwar gibt es in anderen Bundesländern dazu bereits Lösungsansätze, im vorliegenden Fall ist dies jedoch noch nicht gelöst.

"Damit erlaube ich mir folgendes Fazit: Jeder landwirtschaftlich interessierte Nutzer kann die InfoFARM guten Gewissens als Startseite seines Browsers einrichten. Und wer immer noch skeptisch ist, der sollte mal die vielen positiven Rückmeldungen im Gästebuch lesen."

1. Projekteckdaten

2. Erfahrungshorizont

3. Zielsetzung

4. Vorgehensweise

5. Ergebnisse


© 2000 Walter Janka, Neumarkt i.d.OPf