| Boden-
bearbeitung:
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tiefgründig lockern, meist reicht ein Arbeitsgang für die |
| Saatbettbereitung |
| Verdichtungen vermeiden oder beseitigen |
| Aussaat: |
Ende April bis Mitte Mai Saatstärke: bei Faserhanf etwa 45 kg/ha |
| bei Körnerhanf etwa 15 bis 22 kg/ha |
| Sorten: |
auf späten Standorten: Fedora oder Felina |
| auf frühen Standorten: Fedrina oder Futura |
| erstmals auch Kompolti, eine hier nachgezogene ungarische Sorte mit deutlich höherem
Faserertrag |
| Düngung: |
sehr verhalten düngen, am besten vorher N min
untersuchen lassen |
| Empfehlungen reichen von etwa 40 bis 80 Kilo N, 100 Kilo werden als zuviel angegeben |
| Gülle gut geeignet, Klärschlamm meist nicht erlaubt |
| Pflege: |
kein Pflanzenschutz nötig, schnelles Auflaufen und schnellerer Bestand sschluß
unterdrücken wirksam sämtliche Unkräuter |
| Schnecken sind die einzigen bekannten Schädlinge und sollten bekämpft werden |
| Ernte: |
Faserhanf: meist durch Lohnunternehmen mit einem zweistufigen Mähwerk (1,20 m hohes
Frontmähwerk und maximal 20 cm hohes Heckmähwerk)
Körnerhanf: Mähdrusch mit anschließendem Mähen der Strunken |
| Pressen: |
meist durch Rundballenpressen oder Quaderpressen, das gepreßte Stroh darf höchstens
18 Prozent Feuchtigkeit aufweisen |
| Beihilfe: |
Von der BLE wurde ein Merkblatt herausgegeben, das unbedingt beachtet
werden muß, Saatgutdokumente unc Etiketten sollten immer aufbewahrt
werden! |
| Merkblatt: |
zu beziehen bei:
BLE, Referat 321, Adickesallee 40, 60322 Frankfurt/M., Tel. 069/1564-386 oder -919 |