Fruchtfolge im Wandel der Zeit Fruchtfolge in der Praxis Pflanzen- wechselwirkungen Nachwachsende Rohstoffe Begriffsindex

Glossar 


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- A -

AAC: Europäischer Verband der Getreidestärke-Industrie

AGA: Arznei-, Gewürz- und Aromapflanzen

Auggen: Versuchsstandort des Instituts für umweltgerechte Landbewirtschaftung Müllheim in D-Baden-Württemberg.
Höhe: 232 m NN - ØNiederschlag: 650 mm/a - ØTemperatur: 9,5 ºC - Parabraunerde

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- B -

BfArM-Bundesopiumstelle, Genthiner Straße 38, D-10785 Berlin, Tel. 0(049) 30-45 48 51 01

BLE: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Adickesallee 40, D-60322 Frankfurt am Main,
Tel.: 0(049)69-1564-0

Brennbarkeitsklasse: Das Brennverhalten von Dämmstoffen wird nach DIN 4102 klassifiziert. A1, A2 = nicht brennbar, B1 schwer entflammbar, B2 normal entflammbar, B3 leicht entflammbar

Bundessortenamt: Deutsche Stelle zur Erteilung des Sortenschutzes und der Sortenzulassung

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- C -

CAC: Cooperative Agriculture Colmar

C.A.R.M.E.N. e.V.: Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing-und Entwicklungs-Netzwerk, Technologiepark 13, 97222 Rimpar, Tel. 09365 / 8069 0, Fax 09365 / 8069 55 , http://www.carmen-ev.de/ ( Bayerischen Koordinierungstelle für nachwachsende Rohstoffe)

CETIOM: Centre Technique Interprofessionnel des Oléagineux Métropolitains, 174 Avenue Victor Hugo, 75116 Paris,
Tel.: 0(033) 1 44347200, Fax: 0(033) 1 447559409

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- D -

Dextran: durch Bakterien aus Glucose hergestellter Blutplasmaersatz

DSV:Deutsche Saatveredlung Lippstadt-Bremen GmbH, Weissenburger Str. 5, D-59557 Lippstadt, Tel.: 0(049) 2941 2960,
Fax: 0(049) 2941 296 100, eMail: dsv-Lp@dsv-saaten.de, http://www.dsv-saaten.de

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- E -

EU 15: 15 EU-Staaten mit Österreich, Finnland und Schweden

EUROPAM: Europam ist eine europäische Vereinigung von Arznei- und Gewürzpflanzenanbauern. Vorsitzender der Europam ist: Mr. James Lambe, Managing Director, Castle Aromatics, Ross-on-Wye, Herefordshire, HR 9 7 UW, UK

Extruder:Maschine zur kontinuierlichen Verarbeitung plastischer Kunststoffe. Darin wird der Kunststoff geschmolzen, vermischt und durch Düsen in Formteile gepresst.

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- F -

FAL: Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau
Postfach
CH-8046 Zürich
Tel.: 0(041) 1 377 7111, Fax: 0(041) 1 377 7201, http://www.admin.ch/sar/fal

FAO-Zahl: Bis 1998 galt die FAO-Zahl als Maßzahl für die Reifezeit einer Maissorte. Sie wird seit 1999 von der Reifezahl abgelöst.  Eine Differenz von 10 FAO-Einheiten gab unter mitteleuropäischen Verhältnissen einen Reifeunterschied von 1-2 Tagen oder 1-2 % im Trockensubstanzgehalt der Körner zum Zeitpunkt der Reife wieder. Zur Berechnung der FAO-Zahl wurde vom Bundessortenamt der TS-Gehalt des Kolbens herangezogen. Zwischen Silo- und Körnermais wurde hierbei nicht unterschieden.
Tabelle: Einteilung des Maissortiments in Reifegruppen und deren Ansprüche an die Temperatur

Reifegruppe FAO-Zahl tägl. Durchschnittstemperatur
(Mai-September)
früh bis 220 14,0-15,0
mittelfrüh 230-250 15,0-15,5
mittelspät 260-290 15,6-16,4
spät 300-350 16,5-17,4

Fermentation : Mikroorganismen (Pilze, Hefen, Bakterien) setzen in ihrem Stoffwechsel einfache Nährstoffe wie Kohlenhydrate in bestimmte Substanzen um, die als Rohstoffe in der Industrie genutzt werden. Die Reaktion erfolgt industriell in Fermentern, in denen definierte Umweltbedingungen hergestellt werden können. Bei der Fermentation spielen gentechnisch veränderte Organismen eine immer zentralere Rolle.

FIBRE: Faserinstitut Bremen e.V., Wachtstr. 17-24, D-28195 Bremen
Forschungsinstitut in Verbindung mit der Universität Bremen, Fachbereich Produktionstechnik-Werkstofftechnik

FNR: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, D-Gülzow, http://www.dainet.de/fnr

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- G -

Großvieheinheit (GV): 1 GV entspricht 500 kg Lebendgewicht

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- H -

(kein Eintrag)
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- I -

IMIR: Internationaler Mais- und Informationsring, Cercle international d'Information de Producteur de Mais (CJJPM)
Geschäftsstelle: Institut für umweltgerechte Landbewirtschaftung, Auf der Breite 7, D-79379 Müllheim, Tel.: 0(049) 7631 3684 51, Fax:  0(049) 7631 3684 51;
Gegründet in den 60iger Jahren von Praktikern und Beratern aus Südbaden, Elsaß und Nordschweiz zum Erfahrungsaustausch bis hin zur gemeinsamen Versuchsanstellung.

Inulin: Polymerisat der Fructose (Polyfructosan). Typischer Zuckerspeicherstoff der Korbblütler (Compositae). Dient u.a. als Süßmittel für Diabetiker und als Industrie-Rohstoff.

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- J -

(kein Eintrag)
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- K -

KTBL: Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. , Bartningstraße 49, D-64289 Darmstadt, Telefon 0(049)6151/7001-0, Fax 0(049)6151/7001-123, http://www.dainet.de/ktbl/

Kurzfaser: Produkt aus der mechanischen Faseraufbereitung, beim Flachs in einer Länge von 2,5 bis 6 cm

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- L -

Landessortenversuche (LSV): Prüfung von neueren, in Deutschland zugelassenen Sorten und der besten Sorten aus den EU-Sortenversuchen. Geprüft wird auf landesweit verteilten Standorten mindestens zwei und höchstens drei Jahre lang. Prüfung bei Mais auf Merkmale wie Ertragsleistung, Abreife, Standfestigkeit, Stengelfäule, Druschfähigkeit

Langfasern: von Kurzfasern und Holzteilen befreite Fasern, beim Flachs in einer Länge zwischen 60 und 100 cm; wertvoller Rohstoff für die Textilindustrie

LAP: Landesanstalt für Pflanzenbau, Forchheim
Kutschenweg 20, D-76287 Rheinstetten, http://www.infodienst-mlr.bwl.de/start.htm

LVVG: Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft, Aulendorf, Deutschland, http://www.infodienst-mlr.bwl.de/start.htm

LBL: Landwirtschaftliche Beratungszentrale, CH-8315 Lindau
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- M -

MAK: Maximale Arbeitsplatzkonzentration nach TA Luft

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- N -

Nachwachsende Rohstoffe sind Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft zur Herstellung chemisch-technischer Industrieprodukte oder zur Nutzung als Energieträger

Nmin-Methode: Aus Bodenproben wird im Frühjahr die vorhandene Menge an mineralischem Stickstoff (Nitrat und Ammonium) ermittelt. Der vorhandene Stickstoff wird mit Dünger auf einen bestimmten Sollwert aufgedüngt.

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- O -

(kein Eintrag)
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- P -

Polyhydroxybuttersäure (PHB): Zur Polymerisation geeignetes Molekül. Industrierohstoff für die Kunststoffherstellung. Fermentativ gewonnen mit Hilfe von Bakterien (Alcaligenes eutrophus) aus Kohlenhydraten (Stärke/Zucker).

Polyurethan (PUR): wichtige Kunststoffgruppe; hochmolekulare Stoffe aus Alkoholen und Isocyanaten; Ausgangsstoffe z.B. für Synthetikfasern, Lacke, Schaumstoffe, Hartkunststoff u.a. im Maschinenbau

Pyrolyse: thermische Zersetzung chemischer Verbindungen; hier: thermische Spaltung (Verkohlung) von Biomasse unter Luftabschluß

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- Q -

(kein Eintrag)
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- R -

Rapsölmethylester = RME 

Reifezahl: Maßzahl für das Abreifeverhalten von Mais. Seit 1999 im Gebrauch.

Retrogradation: Nachdicken der Stärke nach längerer Erhitzung oberhalb des Verkleisterungspunktes zu einem Gel. Das Gel ist in kaltem Wasser nicht mehr ganz lösbar. Damit ist es für viele Verarbeitungsprozesse nicht mehr brauchbar.

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- S -

Schwachgas: entsteht bei der Vergasung eines Brennstoffs mit Luft; enthält meist (in Volumenprozenten) 10-15 % Wasserstoff, 20-30 % Kohlenmonoxid, 2-15 % Kohlendioxid, 0-4 % Methan, 45-60 % Stickstoff

Sorbit: (süßschmeckender sechswertiger Alkohol (Polyol), Zuckeraustauschstoff, Synthese von Vitamin C, Kunststoffbestandteil z.B. in Polyurethanen)

Steinkohleeinheiten: 1 kg SKE = 8,14 KWh

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- T -

TA Luft: Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft, 08.09.1964 (Gemeinsames Ministerialblatt vom 14.09.1964), Bundesrepublik Deutschland

THC: D 9-Tetrahydrocannabinol, psychoaktiver Wirkstoff von Hanf

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- U -

UFE: Europäischer Verband der Kartoffelstärke-Industrie

ufop: Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (Fédération pour la promotion des oléoproéagineux), Andreas-Hermes-Haus, Godesberger Allee 142-148, D-53175 Bonn, http://www.agrarnet.de/_ufop/index.htm

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- V -

VCI: Verband der chemischen Industrie, Karlstr. 21, D-60329 Frankfurt, Internet: http://www.chemische-industrie.de

VO (EWG) 334/93: Verordnung (EG) Nr. 1870/95 der Kommission vom 26.Juli 1995 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 334/93 mit detaillierten Durchführungsbestimmungen für die Nutzung stillgelegter Flächen zur Erzeugung von Ausgangserzeugnissen, die in der Gemeinschaft zu nicht in erster Linie für Lebens- oder Futtermittelzwecke bestimmten Erzeugnissen verarbeitet werden und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2595/93 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 des Rates hinsichtlich der Verwendung stillgelegter Flächen für die Erzeugung ausdauernder Kulturpflanzen, aus denen in der Gemeinschaft Erzeugnisse für andere als Lebens- und/oder Futtermittelzwecke hergestellt werden (Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 179 vom 29. Juli 1995)

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- W -

Wärmeleitfähigkeit (l): Wärmestrom, der pro Meter Schichdicke eines Stoffes durchgelassen wird bezogen aus den Temperaturunterschied (Kelvin). Watt/Meter x Kelvin (W/mK).

Wärmeschutzverordnung (WSVO): Die auf das Energiespargesetz gestützte Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden ist seit dem 1. Januar 1995 in Kraft. Sie löst die 1977 erlassenen und 1982 novellierte Wärmeschutzverordnung ab. Sie gilt für alle Gebäude, die bei bestimmungsmäßiger Nutzung auf mindestens 15 ºC und mehr als drei Monate im Jahr beheizt werden. Mit der Wärmeschutzverordnung wird ein Anforderungsniveau an den baulichen Wärmeschutz vorgegeben, das den Jahres-Heizwärmebedarf bei Neubauten auf 54 bis 100 kWh/m2 pro Jahr in Abhängigkeit von der Gebäudeaußenfläche zum Gebäudevolumen (A/V-Verhältnis) begrenzt.
Das Bundesbauministerium plant zum Jahr 2000 eine weitere Verbesserung der vorgegebenen Wärmeschutzwerte um 30%. Für die Neubauten des Bundes gilt dieser Wert schon heute.

Weizengluten: wasserunlöslicher Proteinkomplex im Weizenendosperm, 70-80 % Protein, 6-8 % Lipide, 14-18 % Kohlenhydrate, 0,8-1,4 % Mineralstoffe

Weizenkeimöl: Der Weizenkeim (2 % des Korns) besteht aus 8-12 % aus Weizenkeimöl.
Fettsäurezusammensetzung: C16:0 - 11 - 20%, C18:0 - 1 - 6%, C18:1 - 13 - 30%, C18:2 - 44 - 65%, C18:3 - 2 - 13%; wegen seines hohen Linolsäuregehaltes (18:2) wird es in diätischen Lebensmitteln und in der Kosmetikindustrie verwendet.

Wiesen: aus Wiesen werden Ethanol, Protein und Fasern durch Vergärung gewonnen

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- X -

(kein Eintrag)
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- Y -

(kein Eintrag)
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- Z -

ZMP: Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Agrarprodukte, http://www.zmp.de

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- # -

(kein Eintrag)
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Stand: 07. April 2003
Fruchtfolge im Wandel der Zeit Fruchtfolge in der Praxis Pflanzen- wechselwirkungen Nachwachsende Rohstoffe Begriffsindex