Anwenderbericht SMART Board
und didaktische Software Synchron Eyes

Staatliche Berufsschule Neumarkt - Abteilung Landwirtschaft

Die Schulprojekte -

Die Schule:

Am 17. Oktober 1874 wurde die „Königliche Gewerbeschule zu Neumarkt i. d. Oberpfalz“ eingeweiht. Inzwischen bildet die Staatl. Berufsschule Neumarkt zwischen Nürnberg und Regensburg gelegen das Zentrum der beruflichen Ausbildung in der westlichen Oberpfalz. 2650 Schüler werden in 120 Klassen von 70 hauptamtlichen und 37 nebenberuflichen Lehrkräften in 40 Unterrichtsräumen, 37 Werkstätten, 5 EDV-Räumen sowie diversen Labors, Funktions- und Nebenräumen unterrichtet. 175 Kaminkehrer aus ganz Nordbayern erhalten ihre theoretische Ausbildung an der Außenstelle in Dietfurt/Mühlbach.

Momentan werden folgende Berufsfelder unterrichtet:

Agrarwirtschaft Bautechnik Elektrotechnik Ernährung/  Hauswirtschaft Körperpflege
Gesundheit Holztechnik Metalltechnik Farbtechnik  Raumgestaltung Wirtschaft und Verwaltung

Laufende Projekte an der Berufsschule Neumarkt:

Ausgangslage:

Der EDV-Unterricht an der Berufsschule fand bis vor einem Jahr überwiegend in den dafür geschaffenen EDV-Räumen statt. Diese 5 Räume sind mittels Hausvernetzung über einen Proxyserver an das Internet angebunden, so dass die Schüler von jedem Computerarbeitsplatz recherchieren können. Durch das InfoSCHUL-Projekt hatte die landwirtschaftliche Abteilung bereits seit 4 Jahren zusätzlich im Klassenzimmer einen Internetanschluss, so dass man mit dem Multimedia-PC bzw. späteren Laptop online gehen und die Ergebnisse auch mittels gesponserten Beamer (Blitzschutz Pröbster) darstellen konnte. Scanner, Digitalkamera und Digitalcamcorder sowie Handhelds  vervollständigen die Hightechausstattung der Projektklasse. Seit Ostern 2002 ist das gesamte Schulhaus verkabelt, die landwirtschaftlichen Auszubildenden dank der D21-Projektes im Besitz von Laptops (Dez. 2001), so dass sich die Anschaffung eines Whiteboards nahezu aufdrängte. Die Kombination von Kreidetafel, Tageslichtprojektor und Beamer erforderte z.T. "Umbauen" der Technik bzw. konnte nur "entweder - oder" eingesetzt werden. Auch die Darstellung der Schülerergebnisse (Laptop) wurde erst besser, als wir im Klassenzimmer auf ein Funknetz umgestellt haben.

Anlässlich des Besuches der Systems 2000 in München entstand erstmals der Gedanke an ein interaktives Whiteboard. Die Weiterentwicklung der Geräte überzeugte den Projektleiter schließlich bei der Systems 2001 derart, dass aus dem Wunsch eine ernsthafte Kaufabsicht wurde. Die Präsentationen zur Messe sowie die Information durch einen Regierungsvertreter am Regionalkongress in Weiden im Herbst 2001 überzeugten in jeder Hinsicht. Da wir in den Genuss der Förderung im Rahmen des Förderprogramms für Lehrerausbildungs- und fortbildungsstätten 2001 gekommen sind, konnten wir zu dem ursprünglichen Preis auch noch ein Fahrgestell sowie die didaktische Software Synchron Eyes anschaffen.

SMART Boardeinsatz

Momentan steht das SMART Board 580 Opti Pronoch neben der eigentlichen Tafel - wird jedoch diese schon bald ersetzen. Der Vorteil des mobilen Einsatzes ist die vielseitige Möglichkeit der Darstellung, neben dem Unterricht in einem Klassenzimmer die Nutzung für Fachvorträge, Lehrerkonferenzen etc. Die dazu nötige Justierung des SMART Boards ist unkompliziert und geschieht in wenigen Augenblicken (9 bzw. 20 Punkte müssen dazu angeklickt werden). Gerade in der "Übergangszeit", sprich solange nicht alle Lehrkräfte nur die elektronischen Medien einsetzen, ist eine mobile Lösung der Festeingebauten aus unserer Erfahrung vorzuziehen. Ähnlich verhält es sich mit dem Beamer, der wie im Bild sichtbar ebenfalls auf einer fahrbaren Einheit steht. Für die vielfältigen Messeauftritte des Projektleiters mit der "InfoFARM" war es wichtig, unkompliziert auf den Beamer zugreifen zu können (Int. Grüne Woche Berlin, Schule Online Kongress Düsseldorf, Agritechnica Hannover, Agrarcomputertage Göttingen u.a.)

Wurde das SMART Board anfangs nur für einzelne Demonstrationen, vornehmlich der interaktiven Recherche im Internet (Markierung der Ergebnisse mit farblichen Umrandungen etc.) eingesetzt, stießen die Möglichkeiten immer weiter vor und überraschten Lehrer wie Schüler in der Kombinationsmöglichkeit wie auch in den verschiedenen pädagogischen Gelegenheiten. Fast täglich entwickelten sich neue Dimensionen des multimedialen Unterrichts. Ein paar Beispiele seien hier erwähnt, die besonders beeindruckten:


Anschluss Laptop an Beamer und
SMART Board

 

Neumarkt, 15.07.2002
OStR. W.Janka